Auch die Tischtennis-Saison hat unter den derzeit ungewöhnlichen Bedingungen wieder begonnen. Die Hygienekonzepte aller Vereine sollen einen möglichst sicheren und gleichzeitig einfachen Ablauf der Verbandsspiele garantieren. Ein wichtiger Schritt, um das Vereinsleben zu erhalten und etwas Abwechslung in den Alltag zu bekommen.

Die TTF Hemsbach und die TTG Birkenau hatten die längere Zwangspause genutzt, um ihre Spielgemeinschaft auf den gesamten Verein zu erweitern. Für die beiden Damenmannschaften und die neuformierte erste Herrenmannschaft beginnt die Saison allerdings erst am kommenden Spieltag. Stattdessen hatte die zweite Vertretung in der Bezirksklasse Rhein-Neckar gleich zu Beginn den schwierigsten Brocken. Die TSG Lützelsachsen, die in dieser Saison zu den Topfavoriten auf den Aufstieg zählt, war am frühen Samstagabend in der Birkenauer Grundschulhalle zu Gast. Gleich zu Beginn der Partie zeigten die Gäste ihre diesjährigen Ambitionen und zogen schnell auf 0:7 davon. Dennis Kornberger konnte dann in einem spannenden Fünf-Satz-Match zum ersten Mal für die Heimmannschaft punkten. Für eine weitere positive Meldung sorgte Thomas Arnold, der in drei starken Sätzen gegen den ehemaligen Birkenauer und Hemsbacher gewinnen konnte. Am Ende ging der Sieg mit 2:9 erwartungsgemäß an die TSG; für die SG Birkenau/Hemsbach II aber kein Rückschlag, da im Kampf um den Klassenverbleib noch einige schlagbare Gegner kommen werden.

SG Birkenau/Hemsbach II: Arnold (1), Kornberger (1)

Einen hervorragenden Einstand konnte dagegen die vierte Mannschaft der SG feiern. In der Kreisklasse B2 peilt das Team einen Platz im vorderen Bereich der Tabelle an und setzte mit einem deutlichen 9:0 gegen die SG Laudenbach/Sulzbach III das erste Ausrufezeichen. Dabei konnte Hans-Jürgen Walther mit einem Kraftakt einen 0:2-Satzrückstand noch zum Sieg umdrehen.

SG Birkenau/Hemsbach IV: Hoffmann (1), Stay (1), Kraft (1), Walther (1), Rüssel (1), Vogel (1), Hoffmann/Kraft (1), Stay/Rüssel (1), Walther/Vogel (1)

Für das aufregendste Match an diesem Spieltag sorgte die SG Birkenau/Hemsbach V. Beim Gastspiel gegen den TTC Heddesheim 3 wechselte die Führung mehrmals und die Entscheidung sollte erst im letzten Duell gefunden werden. Nachdem die SG vor allem in den Doppeln eine gute Vorstellung zeigte, konnte man mit 3:1 in Führung gehen. Daraufhin konterten die Heddesheimer allerdings mit vier klaren Siegen, wodurch nur noch ein Unentschieden möglich sein sollte. Zunächst sorgte Thomas Schneider in einem engen Vier-Satz-Match für den Anschluss, woraufhin Torsten Frank nach 1:2-Satzrückstand noch den entscheidenden Punkt zum 5:5-Unentschieden lieferte. Bei einem Satzverhältnis von 21:16 auf Seiten der Gastgeber sicherlich ein schwer erkämpfter Punktgewinn für die Spielgemeinschaft in der Kreisklasse C2.

SG Birkenau/Hemsbach V: Müller (1), Schneider (1), Frank (1), Müller/Schneider (1), Schwarz/Frank (1)

Auch die U16 der SG konnte am Wochenende mit einem souveränen 8:2 auf sich aufmerksam machen. Gegen die DjK Wallstadt II hatten vor allem Josia Zilke und Anel Secovic einen guten Tag, konnten jeweils drei Einzel gewinnen und lieferten somit fast im Alleingang die ersten zwei Punkte in der Kreisklasse A.

SG Birkenau/Hemsbach: Jenal (1), Zilke (3), Secovic (3), Jenal/Zilke (1)

Weitere Ergebnisse:
SG Birkenau/Hemsbach III – DjK St. Pius III: 0:9
TV Schriesheim – SG Birkenau/Hemsbach: 10:0

Die Vereinsvorsitzenden Christian Orlik und Günter Stay im Interview mit Bernd Klemm (wnoz) über die Entstehung der Spielgemeinschaft

Die Frauen haben den ersten Schritt gemacht, jetzt betreten die Männer den gleichen Weg – und am Ende soll vor allem die Jugend von der partnerschaftlichen Kooperation profitieren. Die Tischtennis-Vereine TTG 05 Birkenau und TTF Hemsbach starten in der neuen Verbandsrunde 2020/21 erstmals in allen Bereichen als Spielgemeinschaft (SG) Birkenau/Hemsbach in den Punktspielbetrieb.

Bislang existierte diese Verbindung über die Landesgrenzen hinweg lediglich bei den Damen-Mannschaften in der wegen der Corona-Pandemie abgebrochenen Spielzeit 2019/20. Jetzt wird das Ganze auf sämtliche Abteilungen ausgeweitet. Zum geplanten Saisonstart im September werden neben den beiden Damen-Mannschaften noch sechs Herren- und drei Jungen-Teams unter dem Dach der Spielgemeinschaft an den Start gehen. Wir sprachen darüber mit den Hauptverantwortlichen Christian Orlik, seit sechs Jahren Vorsitzender der TTG, und Günter Stay, seit zehn Jahren TTF-Vorsitzender.

Was sind die Hauptgründe für die Bildung Ihrer Spielgemeinschaft?

Christian Orlik: Wir als TTG hatten schon seit Längerem einen langsamen, aber stetigen Schwund an aktiven Mitgliedern vorzuweisen. Diese Entwicklung ist ebenfalls im Jugendbereich zu beobachten, auch wenn wir immerhin noch eine Schüler- oder Jugendmannschaft melden konnten. Durch die Spielgemeinschaft erhoffen wir uns eine Verbesserung und auch einen Qualitätsgewinn der Trainingsarbeit gerade im Nachwuchsbereich. Außerdem können wir sowohl Schülern und Jugendlichen als auch den Aktiven in einer Spielgemeinschaft die Möglichkeit bieten, wieder in einer Klasse zu spielen, die ihrem Leistungsstand entspricht.
Günter Stay: Obwohl wir in Hemsbach sehr viel für die Trainer im Jugendbereich investiert haben, ist dabei nichts herausgekommen. In der vergangenen Saison hatten wir zwar eine Mannschaft gemeldet, mussten diese aber schon im September wieder abmelden. Damit hatten wir in Hemsbach weder eine Jugend- noch eine Schüler-Mannschaft. Seit ich Vorsitzender der TTF bin, war das noch nie der Fall, das ist eine Katastrophe und hat mich entsetzt. Schließlich ist die Jugend doch das Fundament für unsere Vereinsarbeit. Jetzt hoffen wir, mit der Spielgemeinschaft wieder eine vernünftige Basis schaffen zu können.

Wer wird für die Jugend und Schüler in der Spielgemeinschaft verantwortlich sein?

Orlik/Stay: Das übernehmen Jörg Niese von den TTF Hemsbach und Gerhard Schnabel von der TTG Birkenau.

Was erhoffen Sie sich vom Zusammenschluss als Spielgemeinschaft, wobei beide Stammvereine ja weiterhin selbstständig bleiben?

Stay: Die Hauptintention ist die Stärkung unserer Jugendarbeit. Dafür ist es aber auch wichtig, eine gute erste und zweite Herren-Mannschaft zu stellen, deren Spieler durchaus als Vorbilder für die Jugend dienen können. Auch das hätten wir alleine als TTF nicht mehr leisten können.
Orlik: Das war bei uns ähnlich. Ohne Spielgemeinschaft hätte außerdem die Gefahr bestanden, dass uns Spitzenspieler verlassen hätten. So aber bleiben alle Spieler bei ihren Vereinen und gehen den Weg in die Spielgemeinschaft mit. Und bei allen sechs Herren-Teams wird es durchweg „gemischte Mannschaften“ jeweils mit Spielern aus Birkenau und Hemsbach geben.

Das ist ein bemerkenswert gutes Zeichen. Wie läuft die neue Kooperation bisher an?

Stay: Die Resonanz ist durchweg positiv. Schon bei den Damen ist das hervorragend angenommen worden. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass das auch bei den Herren und der Jugend sehr gut funktionieren wird. Selbstverständlich müssen wir uns als Spielgemeinschaft in der Saison 2020/21 erst finden und neue Freundschaften schließen. Das muss wachsen, wir gehen Schritt für Schritt vor.
Orlik: Uns ist bewusst, dass die Gründung einer Spielgemeinschaft alleine keine Garantie für langfristigen Erfolg darstellt. Wir müssen die kommende Runde nutzen, um uns gegenseitig richtig kennenzulernen, um dann gemeinsam für die nächsten Jahre ein erfolgversprechendes Konzept für beide Vereine zu entwickeln.

Die Verbindung über Landesgrenzen hinweg hat auch Vorteile für die Trainingsarbeit.

Stay/Orlik: Das stimmt. In Hemsbach trainieren wir im Bildungszentrum, in Birkenau in der Grundschul-Sporthalle. Während der Schulferien stehen beide Sportstätten nicht zur Verfügung. Nun können wir in den Sommerferien aber jeweils im anderen Bundesland trainieren. So lange in Hessen Ferien sind, gehen wir nach Hemsbach, wenn in Baden-Württemberg die Hauptferienzeit beginnt, können wir in Birkenau trainieren.

Warum bilden ausgerechnet Hemsbach und Birkenau eine Spielgemeinschaft?

Stay: Wir haben schon über viele Jahre hinweg ein gutes Verhältnis und auch die Spieler beider Vereine kennen sich gut. Zudem begegnen sich beide Vereine absolut auf Augenhöhe.
Orlik: Das ist ein wichtiger Aspekt. Beide Vereine haben identische positive Aspekte und identische Probleme. Keiner nimmt also dem anderen etwas weg, vielmehr ergänzen sich beide und profitieren damit voneinander. 

Bericht: Bernd Klemm / Bild: Philipp Reimer

Ab der Saison 20/21 gründen die Tischtennisvereine aus Hemsbach und Birkenau eine komplette Spielgemeinschaft. Im vergangenen Jahr hatte man schon im Damenbereich zusammengearbeitet und sich in den Mannschaften ergänzt. Nun haben sich die Vereinsführungen dazu entschieden, nach mehreren Monaten Konzeption und Gestaltung, die Kooperation auf den gesamten Verein zu erweitern. Die derzeitigen Hauptverantwortlichen beider Vereine, Günter Stay (TTF) und Christian Orlik (TTG), haben sich dazu folgendermaßen geäußert:

Orlik: „Der Schritt hin zu einer Spielgemeinschaft beruht auf der Tatsache, dass die TTG 05 Birkenau schon seit längerem einen langsamen aber stetigen Rückgang an aktiven Mitgliedern hinnehmen muss. Die Bildung einer Spielgemeinschaft bietet beiden Vereinen eine gute Möglichkeit, den Auswirkungen des Mitgliederschwundes entgegenzuwirken. Doch uns ist auch bewusst, dass die Gründung alleine keine Garantie für langfristigen Erfolg darstellt. Wir müssen die kommende Runde daher nutzen, um uns gegenseitig kennenzulernen und dann gemeinsam für die kommenden Jahre ein erfolgsversprechendes Konzept für beide Vereine auf die Beine stellen.

Stay: „Da wir schon bei den Damen eine SG haben und das hervorragend angenommen wurde, bin ich zuversichtlich, dass dies bei den Herren- und Schüler-/Jugendmannschaften auch funktioniert. Nur gemeinsam können wir die Randsportart Tischtennis für unsere Vereine attraktiver gestalten und damit die Freude und Lust der Spieler hochhalten. Wir müssen uns in der SG in der Runde 20/21 finden und neue Freundschaften schließen, denn nur wenn jeder Spieler seinen Spaß am Spielen hat, werden wir erfolgreich sein. Ich bin sehr zuversichtlich dass uns das gemeinsam gelingen wird.

Ein Schritt, der sich in den letzten Jahren angedeutet hat und für viele kleinere Vereine alternativlos erscheint. Gerade im Jugend- und Schülerbereich muss man sich mit dem gesellschaftlichen Wandel, aber auch mit der Problematik als Randsportart auseinandersetzen und hat Schwierigkeiten Nachwuchs in den Erwachsenensport zu begleiten. Aber vor allem dort können sich die beiden Vereine gegenseitig ergänzen, da man auf Hemsbacher Seite im Jugend- und auf Birkenauer Seite im Schülerbereich schwächer besetzt ist. Aufgrund der Corona-Pandemie lässt man es aber vorerst langsam angehen, da man sich im Training auch erstmal kennenlernen will.

Bei den Herren ist man derweil schon einen Schritt weitergegangen. Hier haben beide Vereine mit Spieler-Rückgang zu kämpfen und hätten mit der Aufstellung für die kommende Saison eine schwierige Aufgabe vor sich gehabt. Als Spielgemeinschaft hatte man die Chance, sich neuaufzustellen und für die meisten Spieler eine erfolgsversprechende Liga anzubieten. Interessanterweise werden in nahezu jeder Mannschaft Hemsbächer mit Birkenauern zusammenspielen. Ein weiteres Zeichen dafür, warum der Zusammenschluss ein sinnvoller Schritt für die Gegenwart und für die Zukunft sein kann.

Neben der ersten Damenmannschaft, die in der Verbandsklasse Nord verbleibt, hat sich die zweite Vertretung mit der Bezirksliga Nord für eine größere Herausforderung entschieden. Im Herrenbereich hatten sich die TTF Hemsbach über den zweiten Platz in der Bezirksklasse Rhein-Neckar für die Bezirksliga Nord qualifiziert, während die TTG die Klasse halten konnte. Die Mannschaften 3 bis 6 der neuen Spielgemeinschaft werden sich auf Kreisliga1, Kreisklasse B2, Kreisklasse C1 und Kreisklasse C2 verteilen. Des Weiteren werden bei den Jungen 15 zwei Mannschaften, sowie bei den Jungen 18 eine Mannschaft an den Start gehen.

So hofft man, für die zukünftigen sportlichen Aufgaben gerüstet zu sein und auch für das gesellschaftliche Vereinsleben neue Freundschaften zu knüpfen.

Es ist soweit! Exakt 161 Tage hat es gedauert, bis die dritte Mannschaft der TTG Birkenau ihre ersten Punkte einfahren konnte. Mit der einzigen Vorgabe, die Kreisklasse B2 nicht ohne Punktverlust abzuschließen, ging das Team um Mannschaftsführer Rainer Arnold im vergangenen Sommer in die neue Saison. Nun, beim vorletzten Auftritt in dieser Rückrunde, konnten die Birkenauer ihr Ziel erreichen. Am Freitagabend beim TTC Heddesheim II konnte die TTG mit einer kompletten Mannschaftsleistung bestechen und ein verdientes 9:6 einfahren. Jeder Mannschaftsteil trug an diesem Abend zum Sieg bei; Rückkehrer Gerhard Schnabel hatte dabei mit zwei Einzelsiegen und dem entscheidenden Punkt beträchtlichen Anteil an diesem Erfolg.

TTG Birkenau III: Kraft (1), Arnold (1), Schwarz (1), Weigel (1), Kopp (1), Schnabel (2), Kraft/Weigel (1), Schwarz/Kopp (1)

Auch die zweite Mannschaft konnte beim Heimspiel gegen die DjK Schönau einen weiteren Schritt zum Klassenerhalt machen, profitierte allerdings auch von dem verletzungsbedingten Ausfall des Mannheimer Punkt Eins. Dies merkte man vor allem in den Doppeln, da man lediglich ein kampfloses Doppel verbuchen konnte. Bis zum 3:3 sorgte lediglich Stefan Wolz mit einer konzentrierten Leistung für einen erspielten Punkt. Anschließend konnte die TTG jedoch einen Gang hochschalten und auf 7:3 davonziehen. Die DjK kam zwar nochmal auf 7:6 heran, das hintere Birkenauer Paarkreuz mit Rudi Kolb und Willi Ströbel entschied die Partie am Ende jedoch mit 9:6 für die Gastgeber. Die beiden TTGler trugen ihre Mannschaft mit vier gewonnenen Einzeln fast alleine zum Erfolg.

TTG Birkenau II: Wolz (1), Müller (1), Kolb (2), Ströbel (2), kampflos (3)

Ernüchternder war dagegen das Heimspiel der ersten Mannschaft am vergangenen Samstagabend. Gegen die DjK Käfertal III, die sich zur Rückrunde stärker aufstellen konnte, war man zwar der Außenseiter, ein klarer Unterschied war letztendlich aber nicht zu erkennen. Eine gute Leistung konnten am Ende jedoch nur Christian Orlik und Thomas Arnold abrufen, die am Ende beim 4:9 auch für alle vier Punkte der TTG verantwortlich waren.

TTG Birkenau: Orlik (2), Arnold (1), Orlik/Arnold (1)

Für eine erfreuliche Nachricht sorgte vielmehr die Birkenauer Jugendmannschaft. Gegen den TSV Neckarau II konnte man einen verdienten 8:5-Sieg einfahren und damit auf den fünften Platz in der Kreisklasse Jungen 18 klettern. In den Doppeln mussten sich die jungen TTGler zwar noch jeweils mit 0:3 geschlagen geben, umso stärker spielte man jedoch in den anschließenden Einzeln auf. Dabei zeigten insbesondere Florian Horn und Amelie Metzger eine exzellente Vorstellung und gewannen beide ihre drei Einzel in souveräner Manier. Die zwei weiteren Punkte zum verdienten Erfolg konnte Noah Bechtold für seine Mannschaft erspielen.

TTG Birkenau: Horn (3), Metzger (3), Bechtold (2)

Birkenau. „Das hätte auch anders ausgehen können“, war das Fazit der Birkenauer Tischtennisgemeinschaft nach vier Stunden Spielzeit beim Ladenburger SV II. Gegen den Tabellenletzten der Bezirksklasse Rhein-Neckar – allerdings nur zwei Punkte hinter der TTG – mussten die Gäste über die volle Distanz gehen. Ohne ihren angeschlagenen Punkt Eins konnte das Team mit umgestellten Doppeln dennoch in Führung gehen. Nachdem Orlik/Arnold ihren besten Auftritt der Rückrunde zeigten, legten Kolb/Wolz eine beeindruckende Aufholjagd nach 0:2-Rückstand hin. Müller/Noll waren ebenfalls zwei Sätze hinten, vergaben im Entscheidungssatz jedoch die entscheidenden Ballwechsel. Mit zwei stabilen Vorstellungen von Christian Orlik und Thomas Arnold zog die TTG auf 4:1 davon. Im mittleren Paarkreuz, wo sich am Freitagabend die spannendsten Duelle abspielten, teilten sich die Mannschaften nach zwei Fünf-Satz-Matches die Punkte. Während sich Jochen Kolb mit 11:9 im Fünften durchsetzen konnte, hatte Matthias Müller nach 2:1-Führung noch das Nachsehen. Ähnliches Bild im hinteren Paarkreuz, sodass die Birkenauer nach der ersten Einzelrunde weiterhin mit 6:3 vorne lagen.

In der zweiten Hälfte ging Orlik mit guter Leistung voran und erhöhte mit seinem zweiten Tagessieg auf 7:3. Die Ladenburger Gastgeber steckten zu dem Zeitpunkt allerdings noch nicht auf und brachten sich im weiteren Verlauf nochmal ins Spiel. Zwischenzeitlich konnte sich Kolb in einem Thriller mit 14:12 im letzten Satz durchsetzen und sicherte der TTG zumindest das Unentschieden. Allerdings kam der LSV doch noch auf 7:8 heran, wodurch sich die Partie erst im Schlussdoppel entscheiden sollte. Dort konnte man sich aber auf die gute Form von Orlik und Arnold verlassen, die nur im zweiten Satz wackelten und das 9:7 sicherten. Einen wesentlichen Unterschied machten an diesem Abend Orlik und Kolb aus, die an sieben von neun Punkten beteiligt waren und somit einen beträchtlichen Anteil an dem Erfolg hatten.

TTG Birkenau: Orlik (2), Arnold (1), Kolb (2), Wolz (1), Orlik/Arnold (2), Kolb/Wolz (1)

Die Birkenauer Damen waren dagegen die klaren Favoriten in ihrem Heimspiel gegen den Tabellenletzten der Verbandsklasse Nord und setzten sich dementsprechend klar mit 8:2 gegen den TTC Heddesheim durch. Nicht zuletzt da die Gäste nur zu dritt antreten konnten, sollte eine Überraschung am Samstagmittag eher unwahrscheinlich bleiben. Lediglich gegen die Spitzenspielerin des TTC hatten die Birkenauerinnen Probleme und mussten sich in beiden Spielen geschlagen geben. Somit bleibt die Weste auch im dritten Spiel der Rückrunde weiß.

SG Birkenau/Hemsbach: Schmitt (1), Müller (1), Blümle (1), Hördt (1), Müller/Blümle (1), kampflos (3)

Ein volles Programm hatte die dritte TTG-Mannschaft in der vergangenen Woche. Zunächst empfing man am Dienstagabend den Tabellennachbarn aus Ilvesheim, gegen den man sich durchaus den ersten Punktgewinn ausrechnete. Nach dem 3:0-Erfolg von Schwarz/Kopp hatte die TTG die Chance, eine wichtige 3:0-Führung herauszuspielen, gab aber beide weiteren Doppel im Entscheidungssatz ab. Auch im vorderen Paarkreuz konnte man sich nicht durchsetzen, sodass die SpVgg aus Mannheim auf 1:4 erhöhte. Carsten Weigel brachte die Gastgeber nach einem spannenden 3:2 wieder etwas heran, bevor Werner Kopp nach 2:1 die Sicherheit verlor. Ein deutliches 3:0 durch Torsten Frank weckte nochmals die Hoffnung auf Birkenauer Seiten; wurde aber nach einem „Zwischensprint“ mit drei Siegen in Folge von den Gästen zerstört. Weigel konnte zwar noch seinen zweiten Sieg erringen, sollte an der 4:9-Niederlage auch nichts ändern können.

Auch beim TTV Weinheim-West V sollte die Partie knapper verlaufen, als das Ergebnis am Ende aussagen würde. Beim ersten Auftritt von Neuzugang Daniel Kraft wurde kein einziges Duell in drei Sätzen entschieden, sechs der zwölf Spiele sogar erst im Entscheidungssatz. 22 gewonnene Sätze bei einem 3:9 verdeutlichen, dass Niederlage zumindest etwas zu hoch ausgefallen ist. Vor Allem Rainer Arnold zeigte sich nervenstark und entschied beide Einzel im fünften Satz für sich.

TTG Birkenau III: Arnold (2), Weigel (2), Frank (1), Schwarz/Kopp (1), Weigel/Frank (1)

Für die Birkenauer Tischtennisgemeinschaft stand am vergangenen Mittwoch die jährliche Mitgliederversammlung auf dem Programm. Im Fokus standen in diesem Jahr – neben zahlreichen Ehrungen durch den BATTV – mögliche zukünftige Kooperationen, um den sportlichen Spielbetrieb weiterhin zu gewährleisten und zu verbessern.

Zunächst wurde die ordnungsgemäße Einladung und Beschlussfähigkeit der Versammlung durch den kommissarischen Vorstand, der zurzeit noch besteht, da die Umstellung auf ein geschäftsführendes Gremium noch nicht abgeschlossen ist, festgestellt. Im Anschluss übernahm Alfons Enichlmayer als Vertreter des badischen Tischtennisverbands die erfreuliche Verantwortung, einige TTG-Mitglieder für ihre langjährige aktive Zeit als Tischtennisspieler im Verband zu ehren. Mit der silbernen Spielernadel für mindestens 25 Jahre Aktivität wurden Walter Hausl, Alexander Noll, Christoph Plewik und Gerhard Schnabel ausgezeichnet. Nach 30-jähriger Aktivität wurde Karl-Heinz Fenrich, Jochen Kolb und Rudi Rödel die goldene Spielernadel verliehen. Matthias Müller und Willi Ströbel sind sogar schon seit 35 Jahren „im Geschäft“ und erhielten dafür die bronzene Spielernadel mit Kranz. Der Höhepunkt war allerdings die Würdigung der Spielzeit von Lutz Galinat und Kudi Kolb, die jeweils für 50 Jahre im BATTV geehrt wurden und hierfür die zweithöchste Auszeichnung erhalten haben. Die Spielernadel in Gold mit Kranz und Brillant.

Als nächsten Punkt wurden die jährlichen Berichte der einzelnen Abteilungen vorgetragen. Alexander Noll hat als Abteilungsleiter Organisation die allgemeine Entwicklung des Vereins im abgelaufenen Jahr zusammengefasst. Für den Bericht des Kassenwarts, der für die TTG weiterhin sehr positiv ausfällt, war Carsten Weigel verantwortlich. Bestätigt wurde der finanzielle Stand durch den Bericht der Kassenprüfer. Über den sportlichen Verlauf, der sich vor allem durch gesundheitliche Probleme in den einzelnen Mannschaften als schwierig gestaltet hat, berichtete Karl Eifert mit der Unterstützung der einzelnen Mannschaftsführer. Einen kurzen Überblick über die Öffentlichkeitsarbeit hat Anja Blümle abschließend gegeben. Die anschließende Aussprache der Berichte hat sich daraufhin hauptsächlich auf die Jugendarbeit, die sich weiterhin als kompliziertes, wenngleich auch wichtigstes Element der TTG gestaltet. Nachdem die verantwortlichen Personen in den Ämtern einstimmig entlastet wurden, wurde unter „Verschiedenes“ noch ein weiterer wichtiger Punkt für die zukünftige sportliche Entwicklung angesprochen. Nachdem man schon für die aktuelle Saison in der Damenabteilung eine Spielgemeinschaft mit dem TTF Hemsbach abgeschlossen hat, sind nun auch die Pläne für die Jugend- und Herrenabteilung an die Mitglieder weitergetragen worden. Dort wurden die angestrebten Pläne größtenteils positiv aufgenommen, sodass der Vorstand/das Gremium seine Arbeit dahingehend vertiefen kann.

Auch im zweiten Spiel der noch jungen Verbandsklasse-Rückrunde lassen die Birkenauer Damen nichts anbrennen. Bei der SG DjK Käfertal/Waldhilsbach III profitierten die Gäste zwar von der ersatzgeschwächten Aufstellung der Käfertalerinnen, nahmen die Partie aber dennoch nicht auf die leichte Schulter und siegten durch einer souveränen Vorstellung mit 8:1. Bei einem Nachholspiel und mit dem besseren Spielverhältnis im Gepäck hat sich die Mannschaft mittlerweile auf Platz zwei geschoben und wahrt weiterhin alle Chancen auf den Relegationsplatz.

SG Birkenau/Hemsbach: Schmitt (1), Müller (2), Blümle (2), Hördt (1), Müller/Blümle (1), Schmitt/Hördt (1)

Nach dem siegreichen Heimspiel gegen den TV Viernheim II hatte die zweite Vertretung der TTG die nächste schwere Aufgabe beim TTV Leutershausen zu bewältigen. Der Traditionsverein an der Bergstraße konnte sich zur Winterpause mit zwei höherklassigen Spielern verstärken und wird somit den direkten Aufstieg anvisieren. Der Stärkeunterschied beider Teams machte sich schon in den Doppeln bemerkbar, sodass die Gastgeber mit 3:0 von Beginn an die Führung übernahmen. In den anschließenden Einzeln hielt man auf Birkenauer Seite allerdings ordentlich dagegen. Einzig in den Entscheidungssätzen verpasste man es, wichtige Punkte zu machen, wodurch am Ende doch ein klares 1:9 auf der Anzeige stand.

TTG Birkenau II: Wagner (1)

Nach einem eher müden Saisonbeginn für die TTG Birkenau, konnte man sich an diesem Spieltag wieder weitestgehend rehabilitieren. Für die Damenmannschaft ging es am Samstagmittag in der Birkenauer Grundschulhalle gegen den TSV Amicitia Viernheim, bei dem man in der Vorrunde einen klaren Sieg verzeichnen konnte. Auch das Rückspiel sollte ähnlich verlaufen. Die Gastgeberinnen, die nach der Spielverlegung vergangener Woche ihren verspäteten Rückrundenauftakt hatten, stellten von Anfang an klar, dass sie nichts anbrennen lassen wollten. Lediglich Nicole Müller und Claudia machten es in ihren Partien spannend, ließen aber auch keinen Punktverlust zu. So konnte die TTG am Ende ein deutliches 8:0 feiern und den Anschluss an den zweiten Tabellenplatz in der Verbandsklasse Nord halten.

SG Birkenau/Hemsbach: Schmitt (2), Müller (2), Blümle (1), Hördt (1), Müller/Blümle (1), Schmitt/Hördt (1)

Im Anschluss empfing die erste Herrenmannschaft die dritte Vertretung des TTV Weinheim-West zum Duell der abstiegsgefährdeten Mannschaften. Beide Teams standen bis dahin mit sechs Punkten im hinten Tabellendrittel, wodurch das direkte Aufeinandertreffen auch richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf werden könnte. Der TTV musste allerdings aus verschiedenen Gründen auf mehrere Stammspieler verzichten, sodass sich die Partie für die TTG zum Pflichtsieg entwickelte. Am Anfang tat man sich dennoch etwas schwer und geriet nach zwei knappen Doppel-Niederlagen mit 1:2 in Rückstand. Joshua Alm fand im Einzel ebenfalls erst spät in die Partie, konnte einen 0:2-Rückstand aber noch rechtzeitig drehen. Daraufhin steigerten sich die Birkenauer vorwiegend in Person von Christian Orlik und Thomas Arnold, die wie Alm jeweils zwei Einzel für sich entscheiden konnten, und spielten von Punkt zu Punkt ihre Favoritenrolle aus. weiter in Lediglich die Niederlagen des angeschlagenen Jochen Kolbs brachten noch ein wenig Spannung in das Spiel. Den Sack zum wichtigen 9:5 machte dann aber Alexander Noll zu, der sich dabei für das erste knapp verlorene Einzel revanchieren konnte. In der Tabelle hat man damit auch Anschluss ans Mittelfeld gefunden und kann sich mit dem Erfolgserlebnis im Rücken auf das nächste Aufeinandertreffen mit einem direkten Konkurrenten vorbereiten.

TTG Birkenau: Alm (2), Orlik (2), Arnold (2), Noll (1), Wolz (1), Kolb/Wolz (1)

Zwei Tage zuvor ging die zweite Mannschaft schon in ihr erstes Heimspiel der Rückrunde und hatte mit dem TV Viernheim II einen schwierigen Gegner in der Halle. Gegen den Tabellenzweiten der Kreisklasse A1 konnte man in der Hinrunde zwar mithalten, am Ende aber dennoch keinen Punkt abtrotzen. Allerdings ging die TTG mit der bestmöglichen Aufstellung ins Rückspiel und rechnete sich daher auch einiges aus. Dies machte sich auch gleich in den Doppeln bezahlt, die man mit 2:1 für sich entscheiden konnte. Noll/Wolz und Wagner/Ströbel holten dabei zwei ungefährdete Siege. In der ersten Einzelrunde konnten sich die Birkenauer im weiteren Geschehen eine solide 6:3-Führung erspielen; dabei hätte Thomas Wagner nach einem Zwei-Sätze-Vorsprung den Vorsprung noch klarer machen können. Die Gäste aus Viernheim ließen aber weiterhin nicht nach und blieben zumindest an der TTG dran. Vor Allem beim Stand von 7:5 drohte die Partie noch etwas zu kippen. Am Schluss behielt man auf Birkenauer Seiten jedoch die Nerven und setzte sich durch den Schlusspunkt von Willi Ströbel, der am Donnerstagabend keinen Punkt abgab, mit 9:6 durch.

TTG Birkenau II: Noll (1), Wolz (1), Hausl (1), Wagner (1), Kolb (1), Ströbel (2), Noll/Wolz (1), Ströbel/Wagner (1)

Auch für die TTG Birkenau startet die Rückrunde in langsamen Schritten ins neue Jahr. Die erste Mannschaft begann die zweite Saisonhälfte am vergangenen Donnerstagabend mit einer schwierigen Auswärtsfahrt zur TSG Lützelsachsen. Beim Tabellendritten der Bezirksklasse Rhein-Neckar war die TTG erwartungsgemäß ohne Chance und verlor deutlich mit 0:9. Zwar konnte man vor allem im vorderen Paarkreuz Paroli bieten, für ein Spielgewinn hat es am Ende aber dennoch nicht gereicht. Auch die zweite Mannschaft musste zum Auftakt eine Woche zuvor nach Lützelsachsen und mit einigen Ersatzleuten gegen deren Reserve antreten. Ähnlich glücklos lief auch diese Partie für die Birkenauer; dabei konnte Alexander Noll den einzigen Punkt für die Gäste beisteuern. Die TTG III war ebenfalls auswärts unterwegs, hatte bei der DjK Wallstadt IV, die ungeschlagen an der Spitze der Kreisklasse B2 steht, jedoch die klare Außenseiter-Rolle. Beim ersten Auftritt von Karl-Heinz Schwarz, Neuzugang der TTG, hielt das Team zumindest ordentlich dagegen und holte durch Rainer Arnold im Einzel und Karl-Heinz Schwarz/Werner Kopp im Doppel zwei Punkte.

In der Verbandsklasse Nord der Damen stand für die SG Birkenau/Hemsbach eigentlich auch ein Gastspiel auf dem Plan, aus technischen Gründen musste das Spiel bei der TTG 1947 Walldorf allerdings auf ein unbestimmtes Datum verlegt werden.

Einen Thriller, den Alfred Hitchcock nicht hätte besser schreiben können, konnten Tischtennisfans am Samstagabend in Birkenau verfolgen. Nach nahezu vier Stunden Spielzeit, viel Schweiß und Emotionen konnten die Birkenauer Damen unter der SG Birkenau/Hemsbach ein fast schon verloren geglaubtes Spiel herumreißen.

Begonnen hat das Spektakel gegen den 1. TTC Ketsch II mit einem klaren 3:0 durch Schmitt/Hördt. Im zweiten Doppel des Tages ging es dagegen deutlich knapper zu: Müller/Blümle gingen gegen das Spitzenduo der Gäste in den entscheidenden fünften Satz und verloren diesen denkbar knapp mit 9:11. In den Einzeln fanden die Gastgeberinnen allerdings erstmal nicht ins Spiel. Vor Allem im vorderen Paarkreuz zeigten sich die Gäste in besserer Form und entschieden vier Spiele für sich. Lediglich Anja Blümle konnte bis zur Mitte der Partie dagegenhalten und landete bis zum Stand von 2:6 den einzigen Einzelsieg.

Für die Tabelle würde eine Niederlage ein herber Rückschlag bedeuten, da sich von Platz zwei bis vier ein enger Dreikampf herauskristallisiert. Dementsprechend unter Druck stand man also auf Seiten der SG. Der erste Widerstand gegen den drohenden Punktverlust ging dann auch vom hinteren Paarkreuz durch Siege von Blümle und Claudia Hördt aus, die auf 4:6 verkürzten. Gegen die Ketscher Spitzenspielerin war Blümle daraufhin jedoch chancenlos, wodurch der TTC zumindest schon einen Punkt sicher hatte. Kathrin Schmitt und Nicole Müller spielten daraufhin ihre Favoritenrolle in ihren Einzeln aus und brachten ihre Mannschaft auf 6:7 heran. Der letzte Auftritt von Hördt, die bis dahin schon 13 Sätze hinter sich hatte, sollte also über Unentschieden oder Niederlage entscheiden. Gegen den Punkt Zwei aus Ketsch und mit 0:2 im Rückstand sah schon alles nach einem Auswärtssieg aus. Die TTGlerin konnte allerdings ihre letzten Energiereserven mobilisieren und der SG mit ausgezeichnetem Blockspiel einen Punkt retten.

SG Birkenau/Hemsbach: Schmitt (1), Müller (1), Blümle (2), Hördt (2), Müller/Blümle (1)

Auch die zweite Herrenmannschaft der TTG hatte unter der Woche einen langen Spieltag zu absolvieren. Gegen den Spitzenreiter der Kreisklasse A2, DjK St. Pius VI, hatte man am Schluss sogar die Chance auf einen überraschenden Sieg, nachdem die vergangenen Auftritte eher von wechselhaften Leistungen geprägt waren. Allerdings legten die Gäste aus Mannheim den besseren Start hin und gingen mit 2:4 in Führung. Daraufhin steigerten sich die Birkenauer aber nochmals und nahmen die sprichwörtlichen Zügel in die Hand. Vor Allem Alexander Noll und Willi Ströbel, die schon ihr Eingangsdoppel gewinnen konnten, brachten ihr Team mit eindrucksvollen Auftritten auf die Siegerstraße. Beim Zwischenstand von 8:6 gingen den Gastgebern jedoch die Kräfte aus, sodass sich die DjK am Ende noch einen Punkt und damit die weitere Tabellenführung sichern konnte. Die TTG kann dennoch durchaus mit sich zufrieden sein und ist dem Kontrahenten nach dem 8:8 mit zwei Punkten Rückstand weiterhin auf den Fersen.

TTG Birkenau II: Noll (2), Hausl (1), Wagner (1), Kolb (1), Ströbel (2), Noll/Ströbel (1)

Einen schwierigen Spieltag hatte dagegen die erste Mannschaft mit ihrer Auswärtsfahrt zum SKV Sandhofen, den Tabellenzweiten der Bezirksklasse Rhein-Neckar. Zu Anfangs konnte man sich aber durchaus Hoffnungen auf ein spannendes Spiel machen. Neben Arnold/Orlik konnten auch wieder Alm/Noll, die zum zweiten Mal in Folge einen 0:2-Rückstand aufholten, punkten. Nach der knappen Niederlage von Plewik/Wolz zeigten die Gäste auch in den ersten Einzeln eine gute Vorstellung. Dabei reichte es aber weder bei Thomas Arnold, noch bei Joshua Alm oder Christian Orlik für die entscheidenden Punkte, wodurch der SKV mit 4:2 in Führung ging. Zu diesem Zeitpunkt kippte dann auch das Momentum komplett zu Gunsten der Gastgeber, sodass man auf Birkenauer Seite nicht mehr viel entgegensetzen konnte. Nicht zuletzt auch aufgrund von verletzungsbedingten Ausfällen, war es lediglich Stefan Wolz, der mit seinem dritten Sieg in Folge einen Punkt beisteuern konnte. Mit dem Gefühl, dass mit ein wenig mehr Konstanz vielleicht auch eine Überraschung möglich gewesen wäre, musste sich die TTG am Ende mit einem 3:9 zufrieden geben. Ein Blick auf die Tabelle verrät, wie wichtig jeder einzelne Punkt in dieser Saison sein könnte.

TTG Birkenau: Wolz (1), Arnold/Orlik (1), Alm/Noll (1)