Kurz vor Absage des letzten Spieltags trat die SG Birkenau/Hemsbach nochmal beim Tabellenletzten der Bezirksliga Nord an. Nach drei Spielen in Folge ohne Niederlage, waren auch dort wieder Punkte eingeplant. Erneut musste man zwei Spieler ersetzen, was sich an diesem Freitagabend allerdings als Glücksgriff erweisen sollte. Neben der gewohnten Leistung von Sebastian Trieb konnte auch Tobias Linnebach im hinteren Paarkreuz zwei wichtige Siege zum knappen 9:7 beitragen. Stefan Dreißigacker, Paul Nikolaev und Thomas Arnold holten weitere Punkte; Arnold konnte dabei seinen ersten Erfolg in der ersten Mannschaft feiern. Den Schlusspunkt setzten Trieb/Dreißigacker mit einem verdienten 3:1 im Schlussdoppel. Da die letzten Spiele der Hinrunde in die Rückrunde verlegt werden steht die SG nun mit sieben Punkten auf einem Nichtabstiegsplatz.

Die erste Damenmannschaft empfing schon am Dienstagabend ihre Gegnerinnen vom 1. TTC Ketsch II und konnten dabei die Niederlage der vergangen Woche abarbeiten. Beim ungefährdeten 8:1 ließ man keine Zweifel aufkommen und bestimmte von Anfang an das Spiel. Angeführt von zwei Siegen durch Nicole Müller und Anja Blümle fuhr die Mannschaft in souveräner Manier den sechsten Sieg im achten Spiel ein und bleibt in der Verbandsklasse Nord weiterhin in der Verfolgerposition.

Am gleichen Abend musste die zweite Damenmannschaft dagegen einen herben Rückschlag erleiden. Mit dem TTC Heddesheim II empfing man den Tabellenvorletzten der Bezirksliga Nord, dem man sich mit 4:6 geschlagen geben musste. Herausragende Akteurin war dabei Kerstin Pfeiffer aus Heddesheim, gegen die man in Hemsbach kein Mittel fand. Dennoch bleibt die Mannschaft mit zehn Punkten weiterhin auf Platz Zwei, verschärft aber auch den Kampf um den Titel des Vizemeisters.

In der Sportwelt gibt es einige Plattitüden, wie „richtungsweisendes Spiel“ oder „Tag der Entscheidung“, die gerne mal inflationär verwendet werden. Beim Aufeinandertreffen der SG Birkenau/Hemsbach mit der SG Wiesloch/Heidelberg II in der Damen Verbandsklasse Nord konnte man aber durchaus davon ausgehen, dass die Tagesform entscheidend sein wird. Grund dafür ist die Tabellensituation in der Endphase der Hinrunde: An der Tabellenspitze haben sich drei Teams abgesetzt, die vor diesem Spieltag die gleiche Anzahl an Verlustpunkten aufweisen konnten und vermutlich die Aufstiegsplätze in die Verbandsliga unter sich ausmachen werden. Dazu gehören die beiden genannten Mannschaften, die am Samstagnachmittag in Birkenau jeweils in Bestbesetzung antraten.

Die beiden Doppel verblieben ohne Überraschung und gingen an die jeweiligen Favoritinnen. Die ersten Einzel im vorderen Paarkreuz verdeutlichten, warum sich beide Spielgemeinschaften auf Augenhöhe befinden: In der Partie von Nicole Müller, die sie mit 9:11 im entscheidenden Satz abgeben musste, gingen vier der fünf Sätze über die Verlängerung. Kathrin Schmitt mühte sich ebenfalls in den fünften Satz, gewann diesen jedoch mit 11:9. Im Anschluss kam allerdings die entscheidende Drangphase der Gäste, in der sie auf 2:6 davonziehen konnten. Die Birkenauerinnen ließen sich davon aber nicht abschrecken und kamen durch Siege von Anja Blümle, Claudia Hördt und Müller nochmals auf 5:7 heran. Der Schlusspunkt kam letztendlich jedoch von Wiesloch/Heidelberg, die sich nach dem 5:8-Auswärtserfolg nun die Tabellenspitze mit dem TV Schwetzingen teilen. Mit vier Verlustpunkten verbleibt die SG Birkenau/Hemsbach nun dennoch in der Jäger-Rolle und hat noch alle Möglichkeiten.

SG Birkenau/Hemsbach: Müller (1), Schmitt (1), Blümle (1), Hördt (1), Müller/Blümle (1)

Die erste Herrenmannschaft aus Birkenau/Hemsbach spielt in der Bezirksliga Nord zwar gegen den Abstieg, hatte es aber ebenfalls mit einem Tabellennachbarn zu tun. Beim TTC Weinheim III musste die SG, die in den letzten Wochen positive Fortschritte machen konnte, auf zwei Spieler verzichten und konnte nach einem ausgeglichenem Spiel dennoch einen Punkt entführen. Dabei unterstrich Sebastian Trieb mit zwei erneuten Siegen seine Rolle als einer der Spitzenspieler der Liga.

SG Birkenau/Hemsbach: Trieb (2), Dreißigacker (1), Lotz (1), Nikolaev (1), Kolb (1), Müller (1), Trieb/Dreißigacker (1)

Auch in Birkenau gab es ein spannendes Unentschieden zu bestaunen. Während sich die Damen der SG schon in der Endphase ihres Matches befanden, begann die abstiegsgefährdete zweite Herrenmannschaft ihr Heimspiel gegen die DjK Käfertal/Vogelstang IV, die derzeit mit einem ausgeglichenem Punkteverhältnis im Mittelfeld der Liga stehen. Beide Mannschaften konnten nicht mit der bestmöglichen Aufstellung in das Spiel gehen und zeigten daher wechselhafte Phasen in der Partie.

In den Doppeln konnte die SG durch Kolb/Linnebach und Kornberger/Ströbel erfreulicherweise ein 2:1 ausweisen. In den Einzeln sollte sich daraufhin keine Mannschaft richtig absetzen können. Nachdem man mit 2:3 in Rückstand geriet, brachten Tobias Linnebach, Dennis Kornberger und Alexander Noll – der seine gute Form mit zwei Siegen bestätigen konnte – wieder mit 5:3 in Führung, welche wiederum von der DjK ausgeglichen werden konnte. Einen wichtigen Punkt konnte Jochen Kolb erzielen, der nach zwei Sätzen erst ins Spiel fand und dieses noch herumdrehen konnte. Bis zum Schlussdoppel sollte es 7:8 für die Gäste stehen und ein mögliches Unentschieden in den Händen von Kolb/Linnebach liegen. Eine komfortable 2:0-Führung der beiden Spieler der SG geriet nochmal ins Scnwanken und wurde ausgeglichen. Im Entscheidungssatz zeigte man allerdings Nervenstärke und sicherte sich das zweite Unentschieden der Saison. Dadurch steht die Herren II der Spielgemeinschaft nun mit zwei Punkten weiterhin im Tabellenkeller der Bezirksklasse Rhein-Neckar, aber man sagt auch, dass Totgesagte länger leben.

SG Birkenau/Hemsbach II: Kolb (1), Linnebach (1), Kornberger (1), Noll (2), Kolb/Linnebach (2), Kornberger/Ströbel (1)

Weitere Ergebnisse:
LSV Ladenburg – Damen II: 3:7
TSV Neckarau – Herren III: 3:9
Herren IV – TSG Rheinau: 9:0 (kampflos)
Herren V – TV Großsachsen IV: 5:5
Jugend 15 – DjK Wallstadt II: 1:9
SKV Sandhofen – Jugend 18: 9:0 (kampflos)
Jugend 15 II – TSG Lützelsachsen II: 5:5
LSV Ladenburg – Jugend 15 II: 4:6

In der Regel empfängt die erste Herrenmannschaft der Spielgemeinschaft aus Birkenau und Hemsbach ihre Gäste in der Sporthalle des Hemsbacher Bergstraßengymnasiums. An diesem Spieltag musste man allerdings auf die Birkenauer Grundschulturnhalle ausweichen, was sich am Ende des Tages als gutes Omen erweisen sollte. Zwei Wochen zuvor konnte nach fünf sieglosen Spielen der erste Erfolg  eingefahren werden und auch gegen die TSG Eintracht Plankstadt rechnete man sich einiges aus. Ein Faktor sollte auch ein verletzungsbedingter Ausfall bei den Gästen sein.

Einen maßgeblichen Anteil am Ausgang der Partie sollten jedoch die Doppel ausmachen, wie man am Ende auf beiden Seiten resümierte. Sinnbildlich hierfür die ersten beiden Doppel: Trieb/Dreißigacker hatten zunächst starke Probleme, auf die Spielweise ihrer Kontrahenten zu reagieren, setzten sich nach zwei verlorenen Sätzen aber noch mit 12:10 im fünften Satz durch. Eine Premiere feierten Lotz/Kolb mit ihrem Doppel und hatten es direkt mit einem Spitzendoppel der Liga zu tun. Auch hier ging es in den entscheidenden Satz und erneut konnte dieser 12:10 gewonnen werden. Den Auftakt perfekt zum 3:0 machten Nikolaev/Alm. Im vorderen Paarkreuz gingen die Punkte daraufhin klarer an die Spitzenspieler der beiden Mannschaften. Tobias Lotz erinnerte sich daraufhin an die Doppel und ging dementsprechend ebenso in den fünften Satz, um diesen wiederum mit 12:10 zu gewinnen. In der Folge machten es Paul Nikolaev und Joshua Alm etwas klarer und brachten die SG zu einer überraschenden und weniger deutlichen 7:1-Führung, als es die Zahlen aussagen. Die TSG setzte sich zwar nochmal zur Wehr, am Schluss blieb die Spielgemeinschaft allerdings das glücklichere Team, das die wichtigen Punkte zur richtigen Zeit machen konnte. Dabei erringten Sebastian Trieb und Lotz die letzten zwei Punkte zum wichtigen 9:3-Erfolg für die Punkte Vier und Fünf in der Tabelle der Bezirksliga Nord.

SG Birkenau/Hemsbach: Trieb (2), Lotz (2), Nikolaev (1), Alm (1), Trieb/Dreißigacker (1), Lotz/Kolb (1), Nikolaev/Alm (1)

Gleich zwei Mal trafen an diesem Spieltag Teams der SG und der TSG Lützelsachsen aufeinander. Am Donnerstagabend fuhr die zweite Vertretung zur TSG und konnte sich, im Vergleich zur bitteren Niederlage zwei Wochen zuvor, von einer besseren Seite zeigen. Allerdings konnte man nicht auf das volle Personal zurückgreifen, was sich auch gleich zu Beginn in den Doppeln zeigte. Nach zwei klaren Niederlagen konnten Linnebach/Noll einen Rückstand noch herumdrehen. In den Einzeln fand sich die Spielgemeinschaft jedoch auf Augenhöhe mit den Gastgebern. Bis zum 5:7 konnte man immer wieder den Anschluss halten; allen voran hielt Christopher Müller seine Mannschaft im Spiel. Letztendlich genügte eine ansprechende Leistung jedoch nicht, da in den folgenden zwei Auseinandersetzungen die TSG die stärkeren Nerven zeigte und sich jeweils im fünften Satz durchsetzte.

SG Birkenau/Hemsbach II: Arnold (1), Linnebach (1), Müller (2), Linnebach/Noll (1)

Ebenfalls nach Lützelsachsen ging es für die dritte Mannschaft am Samstagabend. Dort traf man auf deren zweite Mannschaft und brachte mit einem fehlenden Spieler ein im Nachhinein entscheidendes Handicap mit. Der erste Rückschlag kam auch schon in den Doppeln, die man allesamt abgeben musste. In den folgenden Auftritten konnte die SG aber einen Gang zulegen und sich trotz der kampflosen Spiele zurückkämpfen. Dabei hatten Alexander Noll und Hans-Jürgen Walther einen hervorragenden Tag erwischt. Beim Stand von 7:8 stieg die Spannung im Schlussdoppel bis zum Maximum an. Noll/Jenal spielten sich bei einem stetigen auf und ab bis in die Verlängerung des fünften Satzes und hatten dort mit 15:13 die Nase hauchdünn vorne. Somit kann sich die SG mit diesem Unentschieden am Ende des Tages doch glücklich schätzen.

SG Birkenau/Hemsbach III: Noll (2), Jenal (1), Niese (1), Ströbel (1), Walther (2), Noll/Jenal (1)

Weitere Ergebnisse:
Damen II – SG Dielheim/Mühlhausen II: 7:3
TSG Lützelsachsen III – Herren VI: 2:8
TV Großsachsen – Jugend 15: 3:7
TSV Amicitia Viernheim VI – Herren IV: 9:3

Bisher hatte es die SG Birkenau /Hemsbach in der Bezirksliga Nord nicht einfach. Zwar konnte man in den ersten vier Auftritten punktuell gute Leistungen abrufen und phasenweise hervorragendes Tischtennis zeigen; die Punkteausbeute blieb aber dürftig, sodass die SG bis zu diesem Spieltag mit nur einem Punkt auf dem neunten Tabellenplatz stand. Am Wochenende standen nun zwei Partien auf dem Programm, bei denen für die Mannschaft mindestens zwei Punkte herauskommen mussten.

Zunächst ging es am Freitagabend auf Auswärtsfahrt zum TTC Reilingen, der bisher eine überzeugende Saison gespielt hat und auf dem zweiten Platz in der Tabelle steht. Dennoch hatte man sich einiges vorgenommen. Die Spielgemeinschaft konnte zum ersten Mal mit 2:1 aus den Doppeln herausgehen; dabei hatten sich neben Trieb/Dreißigacker, die mittlerweile eine Bilanz von 6:1 aufweisen können, auch Nikolaev/Alm in vier Sätzen durchgesetzt. Im vorderen Paarkreuz setzten sich daraufhin die Favoriten beider Teams durch. Anschließend konnte der TTC jedoch das Steuer übernehmen und sich mit drei Siegen am Stück zum 5:3 in Führung bringen. Joshua Alm konnte zunächst die Siegesserie mit einem 3:1 unterbrechen, die folgenden drei Duelle gingen allerdings erneut an die Gastgeber. Spannung kam beim Stand von 8:4 aber nochmals auf: Paul Nikolaev zeigte in einem engen Vier-Satz-Match Nervenstärke und Alm konnte auch sein zweites Einzel an diesem Abend gewinnen. Während sich Thomas Arnold in den fünften Satz kämpfte, stand auch schon das Schlussdoppel am anderen Tisch bei 1:1. Arnold lag im Entscheidungssatz schon vorne, konnte jedoch nicht mehr auf eine taktische Änderung seines Kontrahenten reagieren, wodurch dieser den Schlusspunkt zum 9:6 für Reilingen setzte.

Am folgenden Tag stand die SG Birkenau/Hemsbach gegen den noch punktlosen Tabellenvorletzten nun auch erheblich unter Druck. Zuhause gegen den SV Waldhilsbach waren zwei Punkte ohne Wenn und Aber Pflicht. Entsprechend fokussiert zeigte man sich dann aber auch in eigener Halle. Erneut gelangen zwei Doppelsiege durch Trieb/Dreißigacker und Nikolaev/Alm, woraufhin Sebastian Trieb und Stefan Dreißigacker auch im Einzel jeweils souverän mit 3:0 auf 4:1 erhöhen konnten. Im mittleren Paarkreuz kam zwar der erste Dämpfer, Alm konnte aber wieder auf 5:3 korrigieren. Nachdem Alexander Noll dem Material seines Gegners Tribut zollen musste, krönten Trieb und Dreißigacker ihre Leistung und holten erneut zwei klare Siege. In der Mitte konnte durch Lotz nun auch ein Punkt beigesteuert werden, sodass das Unentschieden zumindest schon in trockenen Tüchern war. Den Schlusspunkt zum verdienten 9:5-Sieg setzte dann Alm mit seinem vierten Einzelsieg an diesem Wochenende. In der Tabelle konnte die SG dadurch auf die Nichtabstiegsplätze aufrücken und befindet sich nun zumindest wieder in Schlagdistanz.

SG Birkenau/Hemsbach: Trieb (3), Dreißigacker (2), Lotz (1), Nikolaev (1), Alm (4), Trieb/Dreißigacker (2), Nikolaev/Alm (2)

Ebenfalls Grund zur Freude hatte die zweite Damenmannschaft unter der Woche. Gegen die SG Heidelberg-Neuenheim III konnte die Mannschaft den dritten Sieg im fünften Spiel feiern und fügte ihren Kontrahentinnen gleichzeitig die erste Niederlage zu. Heike Lücke-Senocak und Sybille Kornberger führten die SG dabei zum Erfolg und gaben beim 7:3 keinen einzigen Satz ab. In der Bezirksliga Nord stehen die Hemsbacherinnen nun mit 6:4 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz

SG Birkenau/Hemsbach II: Lücke-Senocak (3), Kornberger (3), Lücke-Senocak (1)

Weitere Ergebnisse:

TTV Weinheim-West III – SG Birkenau/Hemsbach II: 9:0
SG Birkenau/Hemsbach VI – DjK Schönau II: 4:6

In der Sporthalle des Hemsbacher Bergstraßen Gymnasiums trat an diesem Spieltag nun auch die erste Herrenmannschaft der SG Birkenau/Hemsbach zu ihrem Auftakt in der Bezirksliga Nord an. Zuvor war jedoch schon klar, dass man auf zwei Spieler verzichten musste, sodass die Bedingungen für einen positiven Start gegen die DjK Wallstadt nicht optimal waren. In den Doppeln machte sich die fehlende Eingespieltheit bemerkbar, dementsprechend war man mit 1:2 auch noch annähernd zufrieden. Thomas Arnold und Jochen Kolb zeigten als “Ersatzdoppel” eine stabile Leistung und setzten sich verdientermaßen durch. Anschließend konnte die SG in Person von Sebastian Trieb, der – angetrieben von seinem Spitzenwert in der Tischtennis-Rangliste – seinem Kontrahenten keinerlei Chance ließ, zum 2:2 ausgleichen.

Zu diesem Zeitpunkt kam jedoch ein größerer Bruch in das Spiel der Gastgeber. Der DjK gelang es, die folgenden fünf Einzel für sich zu entscheiden und somit für eine gefühlte Vorentscheidung zu sorgen. Allerdings zeigte man auch auf Seiten der Spielgemeinschaft nochmal Einsatz und Wille. In der Phase mit den spannendsten Duellen holte das vordere Paarkreuz mit Trieb und Stefan Dreißigacker in knappen und teilweise hochklassigen Fünf-Satz-Spielen beide Punkte. In den entscheidenden Satz ging es daraufhin ebenfalls für Paul Nikolaev und Joshua Alm, die ihr Team mit zwei Siegen doch nochmal auf einen Punkt heranbringen hätten können. Im fünften Satz verloren beide dennoch ihre Sicherheit und hatten letztendlich das Nachsehen. So stand am Ende des Tages ein sehr durchwachsenes 4:9, das aber auch einiges an Steigerungspotenzial für die kommenden Wochen gezeigt hat.

SG Birkenau/Hemsbach: Trieb (2), Dreißigacker (1), Arnold/Kolb (1)

Nach dem souveränen Auftritt im ersten Heimspiel der Saison, mussten die Damen der SG Birkenau/Hemsbach einen ersten Rückschlag hinnehmen. Am Freitagabend ging es zum TV Schwetzingen, eine Mannschaft, mit der man in der Vergangenheit immer wieder enge Duelle zu verzeichnen hatte. So auch wieder an diesem Spieltag. Mit den Doppeln startete man indessen optimal in die Partie. Durch eine taktisch gestellte Aufstellung konnten beide Duelle klar gewonnen werden. In den Einzeln zeigten sich allerdings die Gastgeber aus Schwetzingen in besserer Form, holten vier der fünf folgenden Spiele, und gingen dadurch mit 4:3 in Führung.

Im Anschluss verlief der Wettkampf ausgeglichener und es zeigte sich im gesamten Verlauf, dass beide Mannschaften relativ gleichmäßig aufgestellt sind, wodurch in jedem einzelnen Aufeinandertreffen Kleinigkeiten entscheiden können. So spitzte sich der Abend natürlich bis zum letzten Spiel auf den Höhepunkt zu. Die Schwetzingerinnen lagen zu dem Zeitpunkt mit 7:6 vorne, sodass Kathrin Schmitt, die in ihrem Einzel zuvor eine gute Leistung abrief, noch die Chance hatte, ein Unentschieden zu erspielen. Bis zum 2:0 sah auch alles danach aus, in den folgenden Sätzen gelang es aber nicht, den Sack zuzumachen, woraufhin der Punkt doch noch unglücklich abgegeben wurde.

SG Birkenau/Hemsbach: Müller (1), Schmitt (1), Blümle (2), Müller/Blümle (1), Schmitt/Hördt (1)

Dagegen konnte die zweite Damenmannschaft am Samstagmittag ihre ersten Punkte in der Bezirksliga Nord einfahren. Insbesondere Sybille Kornberger erwischte beim TSV Amicitia Viernheim II einen Sahnetag und gab in ihren drei Einzeln keinen Satz ab. Aber auch ihre beiden Mannschaftskameradinnen, Heike Lücke-Senocak und Nadine Trieb, hatten mit ihren Siegen am eher ungefährdeten 7:3 großen Anteil.

SG Birkenau/Hemsbach II: Lücke-Senocak (2), Kornberger (3), N. Trieb (1), Lücke-Senocak/Kornberger (1)

Weitere Ergebnisse:

Jungen 18 – TV Viernheim: 5:5
Jungen 15 II – TSV Neckarau II: 1:4 (Pokal)

Nach langer Zeit des Wartens konnten in der vergangenen Woche wieder die ersten Verbandsspiele im Rhein-Neckar-Raum ausgetragen werden. Für die Saisoneröffnung in der Birkenauer Grundschulhalle war die zweite Herrenmannschaft der SG Birkenau/Hemsbach verantwortlich, hatte mit dem LSV Ladenburg allerdings eine schwere Aufgabe vor sich. Zumindest auf dem Papier waren die Gäste auf allen Positionen stärker besetzt, was nach einer längeren Pause gleichwohl zunächst eine eher untergeordnete Rolle spielt. Dennoch konnten die Ladenburger zu Beginn ihre Vorteile ausspielen und sich eine schnelle 1:3-Führung erarbeiten. Bis dahin boten lediglich Jochen Kolb und Tobias Linnebach in ihrem Doppel Paroli und lieferten den ersten Punkt für die SG.

Die folgende Phase der Partie war jedoch von deutlich mehr Kampf geprägt und hätte die Gastgeber mit etwas Spielglück auch ausgleichen lassen können. Da der Konjunktiv im Sport bisher in den wenigsten Fällen für Erfolg gesorgt hatte, hielt der LSV seinen Abstand zum 3:5 und erhöhte anschließend sogar auf 3:7. Eine kleine Vorentscheidung im ersten Moment, woraufhin die Spielgemeinschaft allerdings nochmal kontern konnte. Neben Kolb, der sich auch im zweiten Einzel durchsetzen konnte und somit zum Spieler des Abends avancierte, lieferte auch Tobias Linnebach nach anfänglichen Schwierigkeiten eine saubere Vorstellung und brachte seine Mannschaft noch einmal ins Spiel. Letztlich setzte sich aber doch die Spielstärke in Verbindung mit der größeren Erfahrung durch, wodurch die Gäste letztendlich  erwartungsgemäß einen 5:9-Sieg, wenn auch mit einigem Widerstand verbunden, mit nach Hause nehmen konnten.

SG Birkenau/Hemsbach II: Kolb (2), Linnebach (1), C. Müller (1), Kolb/Linnebach (1)

Einen erfolgreicheren Start konnte die dritte Herrenmannschaft am Samstagabend gegen die TSV Amicitia Viernheim IV vorweisen. Mit der Unterstützung zweier Spielerinnen aus der zweiten Damenmannschaft entführte das Team nach dreieinhalb Stunden Spielzeit ein knappes 9:6 aus Viernheim. Allen voran ging Olaf Jenal, der neben seinem Doppel mit Volker Wagener zudem noch beide Einzel für sich entschied. Bezeichnend jedoch für die hervorragende Mannschaftsleistung an diesem Abend war, dass alle Mannschaftsteile Siege beisteuern konnten und ihre Mannschaft gemeinsam zu den ersten zwei Punkten der Saison führten.

SG Birkenau/Hemsbach III: Jenal (2), Wagener (1), Hoffmann (1), Stay (1), Lücke-Senocak (1), Kornberger (1), Jenal/Wagener (1), Lücke-Senocak/Kornberger (1)

Ebenfalls einen Grund zu feiern hatte die vierte Mannschaft bereits unter der Woche beim 9:5 in heimischer Halle gegen die Post SG Mannheim II. Wie schon bei der dritten Equipe aus Birkenau/Hemsbach konnte das gesamte Team punkten und einen verdienten Erfolg feiern. Besonders ragte dabei Günter Stay heraus, der in seinen Auftritten ein starkes Nervenkostüm zeigte und sich jeweils im Entscheidungssatz durchsetzen konnte.

SG Birkenau/Hemsbach IV: Hoffmann (1), Stay (2), Walther (1), Arnold (1), Vogel (1), P. Müller (1), Hoffmann/Stay (1), Walther/Müller (1)

Weitere Ergebnisse:

SG Wiesloch/Heidelberg III – Damen II: 7:3
TTV Weinheim-West IV – Jungen 18: 9:1

45 Wochen und eine Menge Geduldsfäden liegt das letzte Saisonspiel einer Mannschaft der SG Birkenau/Hemsbach zurück. Wie vor dem Alltag hat die Pandemie auch vor dem Amateursport keinen Halt gemacht und ein großes Maß an Unsicherheit und Umstellung mit sich gebracht. Dabei ist der gesellschaft- und gemeinschaftliche Umgang, der Kern eines jeden Vereins, stellenweise auf der Strecke geblieben. Erst im Sommer konnte man sich wieder häufiger zum gemeinsamen trainieren und schwadronieren treffen. Umso größer ist die Freude darüber, dass nun auch wieder der sportliche Wettkampf vor der Türe steht und die Sportler*Innen ans Limit ihrer körperlichen Verfassung gehen können. Dementsprechend motiviert schaut man in Birkenau und Hemsbach in die neue Saison.

Um sich gegenseitig zu unterstützen, haben sich die beiden Tischtennis-Vereine der TTG und TTF schon vor zwei Jahren dazu entschieden, eine Spielgemeinschaft im Damen-Bereich einzugehen. Im vergangenen Jahr hat man diese nun auf den gesamten sportlichen Bereich erweitert (näheres dazu in einem älteren Artikel nachlesbar), damit auch die restlichen Bereiche der Vereine gestärkt werden würden. Beispielsweise sollte sich die erste Herrenmannschaft in der Bezirksliga stabilisieren und neue Möglichkeiten bieten. Bevor man jedoch überhaupt heiß laufen konnte, war die Runde aber schon wieder vorbei. Drei Punktspiele hatte man miteinander absolviert. Nun beginnt ein neuer Anlauf und die Vorzeichen haben sich nicht großartig verändert. Noch immer mit großer Vorfreude auf die nicht mehr ganz so neue Spielgemeinschaft gehen elf Mannschaften in die bevorstehende Runde, die diese Woche startet. Sechs Herren- und zwei Damenmannschaften, sowie ein Team im Jungen 18-Bereich und zwei Teams im Jungen 15-Bereich stellen sich für die SG Birkenau/Hemsbach an die Tische. Ziele sind nach solch einer Pause schwer festzumachen, für die Damen in der Verbandsklasse Nord gilt aber auch diese Saison sicher wieder, im oberen Bereich mitspielen zu wollen. Wie für alle anderen Spieler*Innen gilt hier aber auch an erster Stelle, wieder mehr zur alltäglichen Abwechslung im sportlichen Wettstreit zu finden. Umso erfrischender, dass dies wieder möglich ist.

Auch nach dem dritten Auftritt der aktuellen Saison müssen die Herren der SG Birkenau/Hemsbach weiter auf ihren ersten Sieg warten. Mit der SG Heidelberg-Neuenheim kam der dritte Aufsteiger in die Hemsbacher BIZ-Turnhalle, gegen die man sich nach dem Unentschieden vor einer Woche besonders viel vorgenommen hatte.

So starteten die Gastgeber auch schwungvoll in die Partie und konnten sich eine 4:0-Führung erarbeiten. Vor allem in den Doppeln funktioniert die neue Gemeinschaft von Hemsbachern und Birkenauern erstaunlich gut; nach drei Spielen kann die Mannschaft eine Doppelbilanz von 9:2 aufweisen und sich dadurch eine stets gute Ausgangsposition erspielen. Dabei konnten sich Orlik/Alm nach der Niederlage in Sandhofen rehabilitieren und einen 0:2-Rückstand eindrucksvoll aufholen. Wie in den vergangenen Spielen gelang es der Mannschaft aber erneut nicht, die gute Leistung auf die Einzel zu übertragen. Vor allem im mittleren und hinteren Paarkreuz bleibt das Team derzeit noch unter seinen Möglichkeiten und konnte dort nur 2 von 8 Duellen für sich entscheiden. Die sehenswerteste Partie mit zahlreichen hochklassigen Ballwechseln hatte Sebastian Trieb gegen den Heidelberger Spitzenspieler bestritten. Nach einer längeren Achterbahnfahrt mit viel Auf und Ab,  konnte sich Trieb im fünften Satz mit 8:4 absetzen, die Führung aber nicht ins Ziel retten. Am Schluss mussten Trieb/Dreißigacker mit ihrem fünften Sieg im fünften Doppel das 8:8 für Birkenau/Hemsbach retten. Sofern die Saison in der derzeitigen Lage fortgesetzt wird, empfängt man am kommenden Samstag in Hemsbach den SV Waldhilsbach, gegen den man abermals als leichter Favorit antritt und zwei Punkte anpeilt.

SG Birkenau/Hemsbach: Trieb (1), Dreißigacker (1), Lotz (1), Alm (1), Trieb/Dreißigacker (2), Lotz/Arnold (1), Orlik/Alm (1)

Parallel dazu empfing die dritte Herrenmannschaft mit einem bestens aufgelegten Alexander Noll den LSV Ladenburg II. Die Gäste, die in dieser Saison sicherlich Ambitionen auf die Tabellenspitze haben, ließen am Samstagabend nicht viel anbrennen und setzten sich mit 4:9 durch. Nur zwischenzeitlich konnte sich die SG durch Noll, der mit Olaf Jenal das Doppel und beide Einzelspiele gewann und durch Günter Stay etwas zur Wehr setzen.

SG Birkenau/Hemsbach III: Noll (2), Stay (1), Noll/Jenal (1)

Zeitgleich in der Birkenauer Turnhalle zeigten sich die Damen der SG in hervorragender Form und ließen den Gästen der SG Käfertal/Vogelstang II – die bisher aber auch ohne ihre Punkt Eins antreten müssen – in keinem Moment eine Chance. Das vordere Paarkreuz, in Form von Kathrin Schmitt und Nicole Müller, legte dabei mit vier Siegen den Grundstein für den klaren 8:0-Erfolg. Lediglich im zweiten Einzel musste Schmitt in den Entscheidungssatz, konnte diesen aber mit einem souveränen 11:2 abschließen.

SG Birkenau/Hemsbach: Schmitt (2), Müller (2), Blümle (1), Hördt (1), Schmitt/Hördt (1), Müller/Blümle (1)

Weitere Ergebnisse:
DjK St. Pius II – SG Birkenau/Hemsbach II: verlegt
TV Großsachsen III – SG Birkenau/Hemsbach IV: 3:9
SG Birkenau/Hemsbach V – TSV Amicitia Viernheim VII: 4:6

Am späten Freitagabend starteten nun auch die SG Birkenau/Hemsbach-Damen in ihre Verbandsklasse-Saison. Durch den Rückzug des 1. TTC Ketsch III hatten die Birkenauerinnen eine verlängerte Saisonvorbereitung. Die erste Auswärtsfahrt zum TV Schwetzingen war zugleich auch eine erste Bewährungsprobe, die in einer ungewissen Saison den Leistungsstand zeigen sollte. Dementsprechend konnte man sich auch auf einen langen Abend einstellen.

In den Doppeln teilte man sich auch gleich erwartungsgemäß die Punkte: Müller/Blümle setzten sich in vier knappen Sätzen durch, während Schmitt/Hördt ohne Chance waren. Auch in den ersten Einzeln sollte sich das Bild nicht ändern. Dabei konnten Nicole Müller und Anja Blümle ihre Mannschaft jeweils in fünf Sätzen im Spiel halten. Blümle fand allerdings erst im dritten Satz zu ihrem Spiel und konnte somit noch einen 0:2-Rückstand drehen. Nach zwei weiteren Siegen von Kathrin Schmitt und Müller ging die SG sogar mit 5:3 in Führung, woraufhin die Gastgeberinnen aus Schwetzingen allerdings kontern konnten und drei Einzel in Folge für sich entscheiden. Daraufhin zeigte Blümle die stärkste Leistung des Abends und erspielte ein 3:0 gegen den Punkt Eins des TV. Eine unglückliche Niederlage von Claudia Hördt konnte Müller mit ihrem dritten Einzelerfolg beantworten und somit zumindest einen Punkt mit nach Hause nehmen. Da man in der vergangenen Saison noch mit 4:8 unterlegen war, mit Sicherheit ein Punkt, mit dem man zufrieden sein kann.

SG Birkenau/Hemsbach: Schmitt (1), Müller (3), Blümle (2), Müller/Blümle (1)

Erfreulich war auch der zweite Aufritt der Damen beim Heimspiel gegen den LSV Ladenburg. Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga hatte man eine Woche zuvor noch 3:7 gegen die SG Wiesloch/Heidelberg III verloren; die Mannschaft zeigte sich aber unbeeindruckt und holte am Donnerstagabend mit einem verdienten 7:3 die ersten zwei Punkte. Heike Lücke-Senocak und Sybille Kornberger ließen nichts anbrennen und holten sechs klare Einzelsiege. Auch Nadine Trieb war nicht chancenlos und hätte den Erfolg noch klarere aussehen lassen können.

SG Birkenau/Hemsbach II: Lücke-Senocak (3), Kornberger (3), Lücke-Senocak/Kornberger (1)

Auch die zweite Herrenmannschaft, die einen schwierigen Start in die Bezirksklasse zu verzeichnen hatte, konnte sich am Wochenende erstmals belohnen. Das Team hatte sich an diesem Doppelspieltag vorgenommen, zumindest mit einem Sieg hervorzugehen und konnte genau das auch umsetzen. Zunächst ging es zur DjK Käfertal/Vogelstand IV, einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, die am Freitagabend aber zum ersten Mal in dieser Saison vollständig antraten. Dennoch sah sich die Mannschaft nicht chancenlos und konnte nach den Doppeln auch mit 2:1 in Führung gehen. Allerdings kam in der ersten Einzelrunde nicht viel auf Seiten der SG – unter anderem auch drei knapp verlorene Fünf-Satz-Spiele – sodass die Gastgeber auf 2:7 davonzogen. Mit drei Siegen konnte man die Partie zwar nochmal enger gestalten, der Rückstand war am Ende allerdings zu groß, wodurch die DjK mit 9:5 gewann.

Im zweiten Auftritt des Wochenendes gegen den SV Rippenweier sah man dafür umso besser aus, obwohl man nach den Doppeln erstmal zurücklag. Aber vor allem die junge Truppe mit Tobias Linnebach, Christopher Müller und Dennis Kornberger konnte in der Birkenauer Grundschulhalle mit sechs Siegen begeistern und hatte maßgeblichen Anteil am 9:5-Erfolg.

SG Birkenau/Hemsbach II: Kolb (2), Linnebach (2), Müller, C. (3), Kornberger (3), Noll (1), Müller, C./Kornberger (1), Kolb/Linnebach (1), Kolb/Müller, M. (1)

Die sechste Mannschaft ist mittlerweile auch in der Saison angekommen und nach der deutlichen Auftaktniederlage nun seit drei Spielen ungeschlagen. Beim Heimspiel gegen die DjK Schönau II sah es am Anfang jedoch erstmal nicht so gut aus. Beide Doppel gingen in den Entscheidungssatz, Rödel/Eifert dabei mit 2:0-Vorsprung, und am Ende knapp an die Gäste aus Mannheim. Nachdem man daraufhin mit 1:1 aus dem vorderen Paarkreuz ging, zeigten Sabrina Schneider und Gerhard Schnabel mit zwei klaren 3:0-Siegen eine starke Vorstellung. Die Spannung steigerte sich in den letzten vier Duellen, von denen drei erneut in den fünften Satz gingen. Letztendlich stand ein 5:5 auf dem Tableau, mit dem die DjK wahrscheinlich etwas zufriedener sein kann.

Zwei die sich gesucht und gefunden haben. Die Rede ist von den Tischtennis-Freunden  Hemsbach und der TTG 05 Birkenau. Seit Beginn der Verbandsrunde 2019/20 bilden deren Damenteams eine Spielgemeinschaft und seit wenigen Wochen haben auch die Herren und der Nachwuchs beider Vereine nachgezogen und einen partnerschaftlichen Zusammenschluss vereinbart. Die harmonische, sportliche Verbindung hat die Vorstände beider Klubs dazu bewogen, nicht nur im Spielbetrieb, sondern auch im „Vereinsleben“ Flagge zu zeigen und zu den „Spielgemeinschaftsmeisterschaften 2020“ ins Bildungszentrum eingeladen. Ein schöner Erfolg, denn es fanden über zwanzig Sportler*innen den Weg ins BIZ.

Den Anfang machte in diesem Jahr die „Königsklasse“ mit vierzehn  gemeldeten Aktiven, von denen sich acht für die Endrunde qualifizierten. Hier ließ Sebastian Trieb, der schon in der  Vorrunde nur einen Satz (3:1 Linnebach) abgab, nichts anbrennen. Pikanterweise traf er dabei durchweg auf die Birkenauer Sportsfreunde Christian Orlik (3:1), Alexander Noll (3:0) und Joshua Alm, gegen den er sich im Finale schon anstrengen musste, um schließlich mit 11:6, 11:8 und 11:8 seine 8. Vereinsmeisterschaft in Folge feiern zu können. Damit hat sich Sebastian Trieb mit insgesamt 12 Titeln an die Spitze der „Chronik der Vereinsmeister“ gesetzt.

Auch im Doppel kann sich Trieb über den Titelgewinn freuen. Gemeinsam mit Dennis Kornberger konnte er sich im „TTF-internen“ Endspiel mit 3:2 Sätzen gegen Stefan Dreißigacker und Tobias Linnebach durchsetzen. Vereinsmeister in der „B-Klasse“ wurde überlegen Olaf Jenal mit 4:0 Spielen und 12:1 Sätzen.

Zufriedenheit bei dem TTF-Jugendleiter Jörg Niese, der immerhin insgesamt 12 Nachwuchsspieler begrüßen konnte. Mit Florian Horn und Noah Bechthold fanden auch zwei Jugendspieler den Weg von Birkenau nach Hemsbach. Und weil die Hemsbacher derzeit keine Jugendspieler vorzeigen können, bildete Niese der Not gehorchend mit den beiden Birkenauern und seinen A-Schülern Josia Zilke und Anel Secovic eine Gruppe, die eine Doppelrunde ausspielte. In Runde 1 setzte sich Josia Zilke überraschend mit 3 Siegen an die Spitze, konnte die Form allerdings nicht halten und verlor in Runde 2 gegen beide Birkenauer. Florian Horn setzte sich dann knapp jeweils in fünf Sätzen gegen die Hemsbacher durch und holte sich den Jugendpokal. Als Zweitplatzierter gewann Josia Zilke den A-Schüler- Pokal.

Die acht B- und C-Schüler spielten in einer Gruppe „Jeder gegen Jeden“ die Sieger aus. Bei den B-Schülern holte sich Jonas Jenal aufgrund des besseren Satzverhältnisses gegen Leander Biermann den Titel. Bei den C-Schülern wurde Jona Bleß Vereinsmeister.