In der Sporthalle des Hemsbacher Bergstraßen Gymnasiums trat an diesem Spieltag nun auch die erste Herrenmannschaft der SG Birkenau/Hemsbach zu ihrem Auftakt in der Bezirksliga Nord an. Zuvor war jedoch schon klar, dass man auf zwei Spieler verzichten musste, sodass die Bedingungen für einen positiven Start gegen die DjK Wallstadt nicht optimal waren. In den Doppeln machte sich die fehlende Eingespieltheit bemerkbar, dementsprechend war man mit 1:2 auch noch annähernd zufrieden. Thomas Arnold und Jochen Kolb zeigten als “Ersatzdoppel” eine stabile Leistung und setzten sich verdientermaßen durch. Anschließend konnte die SG in Person von Sebastian Trieb, der – angetrieben von seinem Spitzenwert in der Tischtennis-Rangliste – seinem Kontrahenten keinerlei Chance ließ, zum 2:2 ausgleichen.

Zu diesem Zeitpunkt kam jedoch ein größerer Bruch in das Spiel der Gastgeber. Der DjK gelang es, die folgenden fünf Einzel für sich zu entscheiden und somit für eine gefühlte Vorentscheidung zu sorgen. Allerdings zeigte man auch auf Seiten der Spielgemeinschaft nochmal Einsatz und Wille. In der Phase mit den spannendsten Duellen holte das vordere Paarkreuz mit Trieb und Stefan Dreißigacker in knappen und teilweise hochklassigen Fünf-Satz-Spielen beide Punkte. In den entscheidenden Satz ging es daraufhin ebenfalls für Paul Nikolaev und Joshua Alm, die ihr Team mit zwei Siegen doch nochmal auf einen Punkt heranbringen hätten können. Im fünften Satz verloren beide dennoch ihre Sicherheit und hatten letztendlich das Nachsehen. So stand am Ende des Tages ein sehr durchwachsenes 4:9, das aber auch einiges an Steigerungspotenzial für die kommenden Wochen gezeigt hat.

SG Birkenau/Hemsbach: Trieb (2), Dreißigacker (1), Arnold/Kolb (1)

Nach dem souveränen Auftritt im ersten Heimspiel der Saison, mussten die Damen der SG Birkenau/Hemsbach einen ersten Rückschlag hinnehmen. Am Freitagabend ging es zum TV Schwetzingen, eine Mannschaft, mit der man in der Vergangenheit immer wieder enge Duelle zu verzeichnen hatte. So auch wieder an diesem Spieltag. Mit den Doppeln startete man indessen optimal in die Partie. Durch eine taktisch gestellte Aufstellung konnten beide Duelle klar gewonnen werden. In den Einzeln zeigten sich allerdings die Gastgeber aus Schwetzingen in besserer Form, holten vier der fünf folgenden Spiele, und gingen dadurch mit 4:3 in Führung.

Im Anschluss verlief der Wettkampf ausgeglichener und es zeigte sich im gesamten Verlauf, dass beide Mannschaften relativ gleichmäßig aufgestellt sind, wodurch in jedem einzelnen Aufeinandertreffen Kleinigkeiten entscheiden können. So spitzte sich der Abend natürlich bis zum letzten Spiel auf den Höhepunkt zu. Die Schwetzingerinnen lagen zu dem Zeitpunkt mit 7:6 vorne, sodass Kathrin Schmitt, die in ihrem Einzel zuvor eine gute Leistung abrief, noch die Chance hatte, ein Unentschieden zu erspielen. Bis zum 2:0 sah auch alles danach aus, in den folgenden Sätzen gelang es aber nicht, den Sack zuzumachen, woraufhin der Punkt doch noch unglücklich abgegeben wurde.

SG Birkenau/Hemsbach: Müller (1), Schmitt (1), Blümle (2), Müller/Blümle (1), Schmitt/Hördt (1)

Dagegen konnte die zweite Damenmannschaft am Samstagmittag ihre ersten Punkte in der Bezirksliga Nord einfahren. Insbesondere Sybille Kornberger erwischte beim TSV Amicitia Viernheim II einen Sahnetag und gab in ihren drei Einzeln keinen Satz ab. Aber auch ihre beiden Mannschaftskameradinnen, Heike Lücke-Senocak und Nadine Trieb, hatten mit ihren Siegen am eher ungefährdeten 7:3 großen Anteil.

SG Birkenau/Hemsbach II: Lücke-Senocak (2), Kornberger (3), N. Trieb (1), Lücke-Senocak/Kornberger (1)

Weitere Ergebnisse:

Jungen 18 – TV Viernheim: 5:5
Jungen 15 II – TSV Neckarau II: 1:4 (Pokal)

Nach langer Zeit des Wartens konnten in der vergangenen Woche wieder die ersten Verbandsspiele im Rhein-Neckar-Raum ausgetragen werden. Für die Saisoneröffnung in der Birkenauer Grundschulhalle war die zweite Herrenmannschaft der SG Birkenau/Hemsbach verantwortlich, hatte mit dem LSV Ladenburg allerdings eine schwere Aufgabe vor sich. Zumindest auf dem Papier waren die Gäste auf allen Positionen stärker besetzt, was nach einer längeren Pause gleichwohl zunächst eine eher untergeordnete Rolle spielt. Dennoch konnten die Ladenburger zu Beginn ihre Vorteile ausspielen und sich eine schnelle 1:3-Führung erarbeiten. Bis dahin boten lediglich Jochen Kolb und Tobias Linnebach in ihrem Doppel Paroli und lieferten den ersten Punkt für die SG.

Die folgende Phase der Partie war jedoch von deutlich mehr Kampf geprägt und hätte die Gastgeber mit etwas Spielglück auch ausgleichen lassen können. Da der Konjunktiv im Sport bisher in den wenigsten Fällen für Erfolg gesorgt hatte, hielt der LSV seinen Abstand zum 3:5 und erhöhte anschließend sogar auf 3:7. Eine kleine Vorentscheidung im ersten Moment, woraufhin die Spielgemeinschaft allerdings nochmal kontern konnte. Neben Kolb, der sich auch im zweiten Einzel durchsetzen konnte und somit zum Spieler des Abends avancierte, lieferte auch Tobias Linnebach nach anfänglichen Schwierigkeiten eine saubere Vorstellung und brachte seine Mannschaft noch einmal ins Spiel. Letztlich setzte sich aber doch die Spielstärke in Verbindung mit der größeren Erfahrung durch, wodurch die Gäste letztendlich  erwartungsgemäß einen 5:9-Sieg, wenn auch mit einigem Widerstand verbunden, mit nach Hause nehmen konnten.

SG Birkenau/Hemsbach II: Kolb (2), Linnebach (1), C. Müller (1), Kolb/Linnebach (1)

Einen erfolgreicheren Start konnte die dritte Herrenmannschaft am Samstagabend gegen die TSV Amicitia Viernheim IV vorweisen. Mit der Unterstützung zweier Spielerinnen aus der zweiten Damenmannschaft entführte das Team nach dreieinhalb Stunden Spielzeit ein knappes 9:6 aus Viernheim. Allen voran ging Olaf Jenal, der neben seinem Doppel mit Volker Wagener zudem noch beide Einzel für sich entschied. Bezeichnend jedoch für die hervorragende Mannschaftsleistung an diesem Abend war, dass alle Mannschaftsteile Siege beisteuern konnten und ihre Mannschaft gemeinsam zu den ersten zwei Punkten der Saison führten.

SG Birkenau/Hemsbach III: Jenal (2), Wagener (1), Hoffmann (1), Stay (1), Lücke-Senocak (1), Kornberger (1), Jenal/Wagener (1), Lücke-Senocak/Kornberger (1)

Ebenfalls einen Grund zu feiern hatte die vierte Mannschaft bereits unter der Woche beim 9:5 in heimischer Halle gegen die Post SG Mannheim II. Wie schon bei der dritten Equipe aus Birkenau/Hemsbach konnte das gesamte Team punkten und einen verdienten Erfolg feiern. Besonders ragte dabei Günter Stay heraus, der in seinen Auftritten ein starkes Nervenkostüm zeigte und sich jeweils im Entscheidungssatz durchsetzen konnte.

SG Birkenau/Hemsbach IV: Hoffmann (1), Stay (2), Walther (1), Arnold (1), Vogel (1), P. Müller (1), Hoffmann/Stay (1), Walther/Müller (1)

Weitere Ergebnisse:

SG Wiesloch/Heidelberg III – Damen II: 7:3
TTV Weinheim-West IV – Jungen 18: 9:1

45 Wochen und eine Menge Geduldsfäden liegt das letzte Saisonspiel einer Mannschaft der SG Birkenau/Hemsbach zurück. Wie vor dem Alltag hat die Pandemie auch vor dem Amateursport keinen Halt gemacht und ein großes Maß an Unsicherheit und Umstellung mit sich gebracht. Dabei ist der gesellschaft- und gemeinschaftliche Umgang, der Kern eines jeden Vereins, stellenweise auf der Strecke geblieben. Erst im Sommer konnte man sich wieder häufiger zum gemeinsamen trainieren und schwadronieren treffen. Umso größer ist die Freude darüber, dass nun auch wieder der sportliche Wettkampf vor der Türe steht und die Sportler*Innen ans Limit ihrer körperlichen Verfassung gehen können. Dementsprechend motiviert schaut man in Birkenau und Hemsbach in die neue Saison.

Um sich gegenseitig zu unterstützen, haben sich die beiden Tischtennis-Vereine der TTG und TTF schon vor zwei Jahren dazu entschieden, eine Spielgemeinschaft im Damen-Bereich einzugehen. Im vergangenen Jahr hat man diese nun auf den gesamten sportlichen Bereich erweitert (näheres dazu in einem älteren Artikel nachlesbar), damit auch die restlichen Bereiche der Vereine gestärkt werden würden. Beispielsweise sollte sich die erste Herrenmannschaft in der Bezirksliga stabilisieren und neue Möglichkeiten bieten. Bevor man jedoch überhaupt heiß laufen konnte, war die Runde aber schon wieder vorbei. Drei Punktspiele hatte man miteinander absolviert. Nun beginnt ein neuer Anlauf und die Vorzeichen haben sich nicht großartig verändert. Noch immer mit großer Vorfreude auf die nicht mehr ganz so neue Spielgemeinschaft gehen elf Mannschaften in die bevorstehende Runde, die diese Woche startet. Sechs Herren- und zwei Damenmannschaften, sowie ein Team im Jungen 18-Bereich und zwei Teams im Jungen 15-Bereich stellen sich für die SG Birkenau/Hemsbach an die Tische. Ziele sind nach solch einer Pause schwer festzumachen, für die Damen in der Verbandsklasse Nord gilt aber auch diese Saison sicher wieder, im oberen Bereich mitspielen zu wollen. Wie für alle anderen Spieler*Innen gilt hier aber auch an erster Stelle, wieder mehr zur alltäglichen Abwechslung im sportlichen Wettstreit zu finden. Umso erfrischender, dass dies wieder möglich ist.