Die TTG Birkenau hat am vergangenen Samstagabend den SV Rippenweier zum letzten Heimspiel dieser Saison empfangen. Um auch sicher in der nächsten Spielrunde in der Bezirksklasse Rhein-Neckar zu spielen, waren noch zwei Punkte aus drei verbleibenden Spielen notwendig. Diese wollte man sich am besten schon gegen den SV, der sich mit einer famosen Rückrunde ins Tabellenmittelfeld gespielt hat, holen. Dementsprechend stark trat man auf Birkenauer Seite auch an; den verletzungsbedingten Ausfall von Joshua Alm konnte man mit Christoph Plewik kompensieren.

Dies äußerte sich auch gleich zu Beginn in den Doppeln. Wie Arnold/Orlik hatten auch Kolb/Wolz wenige Probleme und konnten sich souverän durchführen. Lediglich dem erfahrenen Duo Plewik/Müller fehlte der entscheidende Punch, wodurch sie in einem engen Spiel mit 1:3 verloren. Die fehlende Spielpraxis merkte man Plewik auch im ersten Einzel an, bei dem er durch einige Leichtsinnsfehler mehrere Führungen vergab. Das 2:2 war allerdings auch das Signal für die TTG, einen Gang zuzulegen. Mit teilweise dominanten Auftritten, wie man sie nicht immer in der Rückrunde zeigen konnte, zogen die Gastgeber mit fünf Siegen in Folge auf 7:2 davon. Dabei hatte einzig Thomas Arnold stark zu kämpfen, biss sich aber in vier spannenden Sätzen durch. In der zweiten Hälfte hatte dann auch das vordere Paarkreuz mit Plewik und Arnold die Chance, den Sack endgültig zuzumachen. In der fesselndsten Partie des Abends hatte die Nummer Eins der Birkenauer schon drei Matchbälle im vierten Satz, vergab diese und hatte schließlich das Nachsehen in der Verlängerung des Entscheidungssatzes. Arnold dagegen musste erst ein 0:2 aufholen um im letzten Satz doch noch mit 14:16 zu verlieren. Etwas verunsichert nach diesen Krimis, musste auch das mittlere Paarkreuz beide Punkte abgeben, sodass Rippenweier auf 7:6 herankam. Jochen Kolb und Stefan Wolz übernahmen daraufhin jedoch die Verantwortung und sicherten ihrer Mannschaft mit konzentrierten Vorstellungen den verdienten Sieg. Mit einem Doppel- und vier Einzelsiegen avancierten die beiden TTGler zum „Paarkreuz of the Match“.

TTG Birkenau: Arnold (1), Müller (1), Orlik (1), Kolb (2), Wolz (2), Arnold/Orlik (1), Kolb/Wolz (1)

Auch bei der zweiten Mannschaft konnte man an diesem Doppel-Spieltag zwei Matchwinner ausmachen. Zuerst musste man am letzten Dienstag zur DjK Schönau reisen, die sich mit einem Sieg noch Hoffnung auf die Relegation zur Kreisliga machen konnte. Da die TTG auf mehrere Stammkräfte verzichten musste, hatte man gegen die Mannheimer wenige Chancen und musste trotz dreier „kampflos-Punkte“ am Ende zum 4:9 gratulieren.

Besser machte man es dann gegen bei der TSG Lützelsachsen II, gegen die ein Sieg zwingend notwendig war, um noch Chancen auf den direkten Klassenerhalt zu haben. Mit drei gewonnen Doppeln setzte man hierfür auch den perfekten Grundstein. In den Einzeln zeigten sich die Gastgeber zwar deutlich besser, konnten den Rückstand aber nie wirklich aufholen und gaben das Spiel mit 5:9 an Birkenau ab. Hauptverantwortlich dafür waren Alexander Noll und Nicole Müller, die ihre vier Einzel allesamt gewinnen konnten und ihr Team somit ein Endspiel in eigener Halle gegen die Post SG Mannheim verschafft haben. Sollte die Mannschaft auch am kommenden Donnerstag siegreich sein, wäre der Klassenverbleib auf Grund des schlechten Spielverhältnisses zwar nicht sicher, aber doch fast nicht mehr zu nehmen.

TTG Birkenau II: Noll (2), Ströbel (1), Wagner (1), Müller (2), Rödel (1), Noll/Ströbel (1), Kolb/Hausl (1), Müller/Wagner (1), kampflos (3)

Die vierte Mannschaft konnte den hervorragenden Spieltag leider nicht komplettieren und musste sich mit 4:6 gegen den Tabellenführer der Kreisklasse C3 geschlagen geben. Wie schon beim letzten Auftritt zeigte sich das hintere Paarkreuz auch beim Heimspiel gegen den TTC Weinheim VII in guter Form und erspielten drei der vier Punkte. Sabrina Schneider ist mit einer beachtlichen Rückrunden-Bilanz von 8:0 mittlerweile auch die beste Spielerin der Liga im hinteren Paarkreuz.

TTG Birkenau IV: Schneider (2), Dubois de Luchet (1), Kopp/Hoffmann (1)

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