Am späten Freitagabend starteten nun auch die SG Birkenau/Hemsbach-Damen in ihre Verbandsklasse-Saison. Durch den Rückzug des 1. TTC Ketsch III hatten die Birkenauerinnen eine verlängerte Saisonvorbereitung. Die erste Auswärtsfahrt zum TV Schwetzingen war zugleich auch eine erste Bewährungsprobe, die in einer ungewissen Saison den Leistungsstand zeigen sollte. Dementsprechend konnte man sich auch auf einen langen Abend einstellen.

In den Doppeln teilte man sich auch gleich erwartungsgemäß die Punkte: Müller/Blümle setzten sich in vier knappen Sätzen durch, während Schmitt/Hördt ohne Chance waren. Auch in den ersten Einzeln sollte sich das Bild nicht ändern. Dabei konnten Nicole Müller und Anja Blümle ihre Mannschaft jeweils in fünf Sätzen im Spiel halten. Blümle fand allerdings erst im dritten Satz zu ihrem Spiel und konnte somit noch einen 0:2-Rückstand drehen. Nach zwei weiteren Siegen von Kathrin Schmitt und Müller ging die SG sogar mit 5:3 in Führung, woraufhin die Gastgeberinnen aus Schwetzingen allerdings kontern konnten und drei Einzel in Folge für sich entscheiden. Daraufhin zeigte Blümle die stärkste Leistung des Abends und erspielte ein 3:0 gegen den Punkt Eins des TV. Eine unglückliche Niederlage von Claudia Hördt konnte Müller mit ihrem dritten Einzelerfolg beantworten und somit zumindest einen Punkt mit nach Hause nehmen. Da man in der vergangenen Saison noch mit 4:8 unterlegen war, mit Sicherheit ein Punkt, mit dem man zufrieden sein kann.

SG Birkenau/Hemsbach: Schmitt (1), Müller (3), Blümle (2), Müller/Blümle (1)

Erfreulich war auch der zweite Aufritt der Damen beim Heimspiel gegen den LSV Ladenburg. Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga hatte man eine Woche zuvor noch 3:7 gegen die SG Wiesloch/Heidelberg III verloren; die Mannschaft zeigte sich aber unbeeindruckt und holte am Donnerstagabend mit einem verdienten 7:3 die ersten zwei Punkte. Heike Lücke-Senocak und Sybille Kornberger ließen nichts anbrennen und holten sechs klare Einzelsiege. Auch Nadine Trieb war nicht chancenlos und hätte den Erfolg noch klarere aussehen lassen können.

SG Birkenau/Hemsbach II: Lücke-Senocak (3), Kornberger (3), Lücke-Senocak/Kornberger (1)

Auch die zweite Herrenmannschaft, die einen schwierigen Start in die Bezirksklasse zu verzeichnen hatte, konnte sich am Wochenende erstmals belohnen. Das Team hatte sich an diesem Doppelspieltag vorgenommen, zumindest mit einem Sieg hervorzugehen und konnte genau das auch umsetzen. Zunächst ging es zur DjK Käfertal/Vogelstand IV, einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, die am Freitagabend aber zum ersten Mal in dieser Saison vollständig antraten. Dennoch sah sich die Mannschaft nicht chancenlos und konnte nach den Doppeln auch mit 2:1 in Führung gehen. Allerdings kam in der ersten Einzelrunde nicht viel auf Seiten der SG – unter anderem auch drei knapp verlorene Fünf-Satz-Spiele – sodass die Gastgeber auf 2:7 davonzogen. Mit drei Siegen konnte man die Partie zwar nochmal enger gestalten, der Rückstand war am Ende allerdings zu groß, wodurch die DjK mit 9:5 gewann.

Im zweiten Auftritt des Wochenendes gegen den SV Rippenweier sah man dafür umso besser aus, obwohl man nach den Doppeln erstmal zurücklag. Aber vor allem die junge Truppe mit Tobias Linnebach, Christopher Müller und Dennis Kornberger konnte in der Birkenauer Grundschulhalle mit sechs Siegen begeistern und hatte maßgeblichen Anteil am 9:5-Erfolg.

SG Birkenau/Hemsbach II: Kolb (2), Linnebach (2), Müller, C. (3), Kornberger (3), Noll (1), Müller, C./Kornberger (1), Kolb/Linnebach (1), Kolb/Müller, M. (1)

Die sechste Mannschaft ist mittlerweile auch in der Saison angekommen und nach der deutlichen Auftaktniederlage nun seit drei Spielen ungeschlagen. Beim Heimspiel gegen die DjK Schönau II sah es am Anfang jedoch erstmal nicht so gut aus. Beide Doppel gingen in den Entscheidungssatz, Rödel/Eifert dabei mit 2:0-Vorsprung, und am Ende knapp an die Gäste aus Mannheim. Nachdem man daraufhin mit 1:1 aus dem vorderen Paarkreuz ging, zeigten Sabrina Schneider und Gerhard Schnabel mit zwei klaren 3:0-Siegen eine starke Vorstellung. Die Spannung steigerte sich in den letzten vier Duellen, von denen drei erneut in den fünften Satz gingen. Letztendlich stand ein 5:5 auf dem Tableau, mit dem die DjK wahrscheinlich etwas zufriedener sein kann.

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