Mittlerweile gut in die neue Saison reingefunden, haben sich die beiden Teams der TTG Birkenau am vergangenen Wochenende von ihrer besten Seite gezeigt. In der Birkenauer Grundschulhalle fand am Samstagnachmittag der erste gemeinsame Heimspieltag statt, der allen Spielerinnen und Spielern noch einen Motivationsschub gab.

Bevor die Damen an den Start gingen, empfingen die Herren in der Bezirksklasse Rhein-Neckar die zweite Mannschaft des Ladenburger SV und nahmen sich zum Ziel, an die Leistung des letzten Spiels anzuknüpfen. Anfänglich konnte man allerdings noch keinen Stärkeunterschied ausmachen. Alle drei Doppel gingen in den Entscheidungssatz und spiegelten eine regelrechte Achterbahnfahrt wieder. Während Alm/Müller bei einer 2:1-Führung das Momentum eigentlich auf ihrer Seite hatten, es aber nicht nutzen konnten, bahnte sich bei Arnold/Orlik erneut eine Überraschung an. Schon gegen die DjK Käfertal III gab das Birkenauer Spitzendoppel eine 2:0-Führung ab, konnte sich dieses Mal im fünften Satz aber nochmal zusammenreißen und das Spiel gewinnen. Kolb/Wolz taten sich ebenfalls schwer, steigerten sich im vierten Satz aber nochmal und blieben letztendlich weiterhin ungeschlagen.

In den Einzeln spielte die TTG dann jedoch ihre sichtbar ansteigende Form aus und ließen den Gästen keine Chance. Vor Allem dem vorderen Paarkreuz mit Joshua Alm und Thomas Arnold merkte man an, dass ihnen das letzte Spiel bei Weinheim-West gut tat. Lediglich einen Satz gaben die beiden Birkenauer jeweils ab und holten vier Siege für ihr Team. Christian Orlik, der im mittleren Paarkreuz noch eine weiße Weste hat, sowie Jochen Kolb und Matthias Müller lieferten die weiteren Punkte zum souveränen 9:2 Endstand. Mit dem zweiten Sieg in Folge schiebt sich die TTG Birkenau fürs Erste ins Mittelfeld der Liga.

TTG Birkenau: Alm (2), Arnold (2), Orlik (1), Kolb (1), Müller (1), Orlik/Arnold (1), Kolb/Wolz (1)

Im Anschluss spielten dann also die Damen der TTG und peilten gegen die TTG 1947 Walldorf den dritten Sieg im dritten Spiel an. In der Verbandsklasse Nord läuft es an der Spitze auf einen spannenden Vierkampf hinaus, wodurch ungeplante Punktverluste tabu sind. Dementsprechend souverän gingen die Gastgeberinnen die Partie auch an. Mit leichten Problemen konnten beide Doppel gewonnen werden und der Weg geebnet werden. Einzig im vorderen Paarkreuz waren die Gäste aus Walldorf auf Augenhöhe und konnten Nicole Müller mit ihrer unkonventionellen Spielweise beide Spiele abringen. Dagegen zeigte sich jedoch Kathrin Schmitt in starker Form und setze sich zweimal durch. Vor Allem im zweiten Duell war sie – nach einer 2:0-Führung – kurz vor der Niederlage, bewies in der Verlängerung des fünften Satzes allerdings Nerven aus Stahl und gewann diesen mit 13:11. Im hinteren Paarkreuz gab sich die TTG keine Blöße und ging am Ende verdientermaßen mit 8:2 aus dem Spiel.

TTG Birkenau: Schmitt (2), Blümle (2), Hördt (2), Müller/Blümle (1), Schmitt/Hördt (1)

Nach dem ernüchternden Auftritt bei der DjK Käfertal III vor einer Woche, trat die TTG Birkenau an diesem Spieltag gezwungenermaßen mit der stärksten Aufstellung an. Wollte man nicht vorzeitig schon von einem möglichen Abstiegskampf sprechen, so war ein Sieg beim zweiten Aufsteiger, TTV Weinheim-West III, fast unabdingbar.

Die ersten Auswirkungen merkte man bereits zu Beginn in den Doppeln: Während Arnold/Orlik ihre alte Souveränität wiedergefunden haben, setzten sich auch Alm/Kolb in einer emotionsgeladenen Auseinandersetzung durch. Auf Doppel 3 spielten Plewik/Müller ihre Erfahrung aus und erhöhten auf 3:0. Im vorderen Paarkreuz zeigten sich noch die bekannten Unsicherheiten aus vergangenen Spielen; sollte im weiteren Verlauf jedoch der einzige Moment sein, in dem die Birkenauer etwas schwächeln würden. Nach dem zwischenzeitlichen 3:2 gaben die Gäste kein Spiel mehr ab; so konnten auch Joshua Alm und Thomas Arnold am Ende ihre ersten Siege feiern und das klare 9:2 besiegeln.

Mit dem ersten Erfolgserlebnis im Rücken geht es nun am kommenden Samstag auf heimischen Boden gegen den nächsten Aufsteiger.

TTG Birkenau: Alm (1), Arnold (1), Plewik (1), Orlik (1), Kolb (1), Müller (1), Arnold/Orlik (1), Alm/Kolb (1), Plewik/Müller (1)

Nach der erwarteten Niederlage beim Saisonauftakt hatte sich die TTG Birkenau für das Gastspiel bei der DjK Käfertal III einiges vorgenommen. Gegen den Kreisliga-Aufsteiger hatten die Südhessen zumindest einen Punktgewinn eingeplant. Nicht zuletzt auch, weil Joshua Alm seit acht Monaten zum ersten Mal wieder unter Wettbewerbsbedingungen an der Platte stand.

Der Start war auch recht vielversprechend: Während sich Arnold/Orlik mit einem komfortablen 2:0-Vorsprung zwei Matchbälle erspielten, waren auch Alm/Noll beim Stand von 1:1 mindestens auf Augenhöhe mit ihren Kontrahenten. Letztendlich liefen aber beide Partien weg und sollten ein Sinnbild für den gesamten Samstagabend werden. Lediglich auf Kolb/Wolz war Verlass, die ihren zweiten Sieg im zweiten Spiel holten. Auch in den Einzeln sollte gegen motivierte Gastgeber das gewisse Etwas fehlen. Bei Alm, der beide Duelle im fünften Satz abgab, merkte man die fehlende Spielpraxis und Fitness. Für Thomas Arnold und Stefan Wolz fehlt noch das Erfolgserlebnis um richtig in die neue Saison reinzukommen und auch die wichtigen Punkte zu machen. Alexander Noll hatte bei seinem Auftritt alle Chancen, seinen zweiten Erfolg einzufahren, konnte aber ebenfalls nicht alles in den entscheidenden Momenten abrufen.

Ein großer Lichtblick war dagegen das mittlere Paarkreuz in Person von Christian Orlik und Jochen Kolb. Die beiden Birkenauer konnten ihre jeweils zwei Einzel allesamt gewinnen; dabei lag Orlik in einer Partie sogar schon mit 0:2 zurück und zeigte dabei Kämpferqualitäten. So ging das Spiel am Ende mit 9:5 an die Mannheimer Mannschaft, die sich mit großem Einsatz die Punkte verdient haben.

TTG Birkenau: Orlik (2), Kolb (2), Kolb/Wolz (1)

Schon vergangene Woche starteten die Birkenauer Tischtennisspielerinnen das Projekt Wiederaufstieg mit zwei erwartungsgemäßen Siegen. Nachdem man in der letzten Verbandsliga-Saison mit Verletzungen zu kämpfen hatte und der Abstiegskampf dadurch nicht einfacher wurde, hat man sich nun zu einem richtungsweisenden Schritt entschieden. Nach Vorschlag der TTF Hemsbach gehen die Vereine nun, zumindest im Damenbereich, als Spielgemeinschaft an den Start. An der Startaufstellung ändert dies zunächst mal nichts, im Falle eines Ausfalls hat das Team nun aber mehrere Ersatzspielerinnen. Ähnliches gilt auch für die Hemsbacher Mannschaft, die fortan als zweite Mannschaft der Spielgemeinschaft an den Start geht.

So ging man am 13.09. zum ersten Mal als SG Birkenau/Hemsbach in die Birkenauer Turnhalle und konnte gegen die SG DjK Käfertal/Waldhilsbach III ein deutliches 8:0 erzielen. Lediglich drei Sätze wurden dabei abgegeben. Auch in das erste Auswärtsspiel bei der TSV Amicitia Viernheim ging die Mannschaft als klarer Favorit und konnte ihrer Rolle gerecht werden. Zwar musste man zu Beginn ein Doppel abgeben, letztendlich konnten die Birkenauerinnen dennoch problemlos mit 8:1 gewinnen. So steht die neugeformte SG nach zwei Spielen mit 4:0 Punkten und 16:1 Spielen an der Tabellenspitze.

TTG Birkenau: Schmitt (4), Müller (4), Blümle (3), Hördt (2). Müller/Blümle (2), Schmitt/Hördt (1)

Weniger erfreulich, aber auch ebenso vorhersehbar verlief der erste Auftritt der Herren. Wie in den vergangenen Jahren geht die TTG erneut mit dem Ziel, am Ende im Mittelfeld zu stehen, in die Saison. Allerdings verschleppt die Mannschaft ihre Personalsorgen der letzten Rückrunde auch in die neue Bezirksklasse-Saison. Bei Joshua Alm reicht es weiterhin nur für einzelne Kurzeinsätze und bei Christoph Plewik ist die berufliche Situation weiterhin schwierig. So ging man auch als Außenseiter in das erste Heimspiel gegen die TSG Lützelsachsen, die ebenfalls nicht vollständig antreten konnten.

Da man in den Doppeln taktisch aufgestellt hatte, konnte man mit guten Leistungen mit 2:1 in Führung gehen. Arnold/Orlik und Kolb/Wolz konnten sich jeweils mit 3:1 durchsetzen und auch Alm/Noll hatten ihre Chancen. In den Einzeln machte sich dann aber auch die bessere Aufstellung der Gäste bemerkbar. Die TTG war zwar bei weitem nicht chancenlos, verpasste es aber oftmals, in den entscheidenden Momenten die wichtigen Punkte zu machen. So konnte schlussendlich nur noch Alexander Noll mit einem souveränen Sieg einen Punkt beisteuern. Trotz eines klaren 3:9 waren die Odenwälder am Ende aber nicht gänzlich unzufrieden mit der gezeigten Leistung.

TTG Birkenau: Noll (1), Arnold/Orlik (1), Kolb/Wolz (1)

In der Kreisklasse A2 trafen donnerstags zuvor schon die zweiten Vertretungen beider Vereine aufeinander. Ebenfalls in eigener Halle machte es die TTG II um einiges besser und konnte die ersten Punkte der Saison einfahren. Die Gäste mussten jedoch auch einen kurzfristigen Ausfall verkraften und konnten daher nur zu fünft antreten. Demnach starteten die Gastgeber, die fast optimal aufgestellt waren, durch einen sicheren Erfolg von Noll/Ströbel und einem kampflosen Doppel mit 2:1. Auch in den Einzel profitierte man von dem Ausfall, dennoch konnte auch jeder Mannschaftsteil der TTG zum 9:6-Erfolg beitragen. Insbesondere Rudi Kolb ragte mit zwei Einzelsiegen heraus und führte das Team zum knappen Sieg.

TTG Birkenau II: Noll (1), Hausl (1), Kolb (2), Ströbel (1), Noll/Ströbel (1), kampflos (3)

Für die dritte Mannschaft heißt es auch diese Saison wieder: „Wir haben nichts zu verlieren.“ Und mit der Einstellung können die Birkenauer auch in jedes Spiel gehen. Beim Heimspiel gegen die DjK Wallstadt IV war man jedoch alles andere als chancenlos. Neben zwei Doppelsiegen konnte sich auch Rainer Arnold zwei Mal überraschend durchsetzen. Aber auch Carsten Weigel, Werner Kopp und Sabrina Schneider waren erst im Entscheidungssatz zu schlagen und somit war bei einem Endergebnis von 4:9 vielleicht sogar ein Unentschieden drin.

TTG Birkenau III: Arnold (2), Weigel/Galinat (1), Arnold/Frank (1)

„Endlich ist diese verflixte Saison vorbei.“, konnte man aus dem Birkenauer Lager vernehmen, als die beiden letzten Spiele dieser Runde zu Ende gingen. Für die Damen war am Sonntagmittag schon klar, dass man die Verbandsliga auf dem vorletzten Platz beenden würde, da der TTC Forchheim tags zuvor nicht über ein 7:7 hinauskam. So war das 1:8 bei der SG DjK Käfertal/Waldhilsbach eher zweitrangig, da den Gastgeberinnen der Relegationsplatz zur Badenliga ebenfalls nicht mehr zu nehmen war. Bei der TTG kann man am Ende der Saison tatsächlich noch von Glück im Unglück sprechen wenn man sich den Verlauf der Rückrunde anschaut. Zwar steht man auf einem „festen“ Abstiegsplatz, da es im Damenbereich zwischen den Runden allerdings oftmals Verschiebungen gibt, ist auch ein Verbleib in der Verbandsliga nicht unmöglich.

Auch bei den Herren ging es gegen den schon feststehenden Tabellenführer um nicht mehr viel. Mit einem Sieg hätte man zwar noch zwei Plätze nach oben klettern können, letztendlich war man aber einfach froh, dass man auch die nächste Saison in der Bezirksklasse auflaufen wird. So konnten allerdings Christian Orlik und Jochen Kolb ihre Bilanz beim 2:9 gegen den TTV Weinheim-West noch etwas aufpolieren. Die zweite Mannschaft war an diesem Spieltag indessen nicht mehr im Einsatz, musste aber noch um den festen Klassenerhalt zittern. Bei einem Unentschieden der TSG Lützelsachsen II gegen den TTV Leutershausen wäre man aufgrund des Spielverhältnisses noch auf den Relegationsplatz gefallen. Durch das 9:6 der TSG konnte man sich auf Birkenauer Seiten doch noch über den Klassenerhalt freuen, den man sich durch eine grandiose Rückrunde als zweitbeste Mannschaft der Liga auch redlich verdient hat.

Nach dem Erfolg gegen den SV Rippenweier vor einer Woche kann die TTG Birkenau die letzten Spiele in dieser Saison in aller Ruhe angehen. Auch ein 0:9-Auswärtssieg des direkten Konkurrenten kann den sicheren Klassenerhalt der Südhessen nicht mehr gefährden. Demzufolge konnte man auch beim Gastauftritt gegen die DjK St. Hildegard/Lindenhof, deren Abstieg schon Länger feststeht, mehrere vergebene Chancen auch verschmerzen.

Gleich zu Beginn hatte die TTG schon die große Chance auf 3:0 davonzuziehen. Während Arnold/Orlik und Müller/Wolz ihre Doppel gewinnen konnten, vergaben Plewik/Noll gegen das Mannheimer Spitzendoppel eine 6:2-Führung im fünften Satz. Thomas Arnold hatte im ersten Einzel ebenfalls schon den Sieg auf dem Schläger, ließ sich aber von seinem Gegner beim Stand von 2:1 und 7:5 noch aus dem Spiel bringen und gab so auch den Entscheidungssatz aus den Händen. Da Christoph Plewik schon etwas angeschlagen in seine erste Partie ging, lief bei ihm auch nicht viel zusammen und verlor in vier Sätzen. Daraufhin spielten die Birkenauer allerdings ihre Vorteile aus und konnten sich mit vier Siegen in Folge eine vielversprechende Führung erspielen. Darunter waren zwei spannende fünf-Satz-Spiele von Stefan Wolz und Alexander Noll, die sich mit starken Nerven durchsetzten.

Anschließend hatte das vordere Paarkreuz keine Chance, sodass die DjK wieder auf 6:5 herankam. An Matthias Müller und Christian Orlik war an diesem Abend jedoch kein Vorbeikommen; auch ihr zweites Einzel konnten beide Birkenauer klar und deutlich gewinnen. Den ersten Matchball hatte dann Wolz: Nachdem er aber im ersten Einzel noch einen 0:2-Rückstand aufgeholt hatte, lief es diesmal genau andersherum und musste einen sichergeglaubten Sieg noch abgeben. Noll hatte mit seinem zweiten Gegner ebenfalls mehr Probleme und konnte den Deckel nicht draufmachen. So war es also von Arnold/Orlik abhängig, ob man mit einem oder zwei Punkten nach Hause fahren würde. In einem ebenbürtigen Doppel verpassten es die beiden TTGler den knappen dritten Satz zu gewinnen und ließen das Momentum zu den Mannheimern wandern, die im vierten Satz dann doch noch das Unentschieden sicherten. Am Ende konnten die Gastgeber mit dem 8:8 durchaus zufrieden sein, für die Birkenauer am Ende der Saison allerdings auch kein Beinbruch.

TTG Birkenau: Müller (2), Orlik (2), Wolz (1), Noll (1), Arnold/Orlik (1), Müller/Wolz (1)

Die zweite Mannschaft der TTG hat den Nichtabstieg dagegen nicht mehr in der eigenen Hand, tut aber weiterhin alles dafür, die Relegation noch zu verhindern. Die Rückrunden-Tabelle wird die Mannschaft auf dem zweiten Platz beenden, was verdeutlicht, wie viel Pech man in der Vorrunde verarbeiten musste. Im letzten Saisonspiel gegen die Post SG Mannheim konnte man den fünften Sieg im achten Spiel erringen und sich zumindest die bestmögliche Ausgangsposition sichern. Neben einer guten Mannschaftsleistung zeigten sich beim verdienten 9:5 vor Allem Walter Hausl und Thomas Wagner, die keinen Satz abgeben mussten, in herausragender Form.

TTG Birkenau II: Noll (1), Kolb (1), Hausl (2), Wagner (2), Rödel (1), Noll/Ströbel (1), Wagner/Rödel (1)

Auch wenn die vierte Mannschaft am letzten Spieltag doch noch den zweiten Platz abgeben musste, kann man dennoch von einer durchaus positiven Saison sprechen. Mit 18:14 Punkten und einem guten Spielverhältnis wird man am Ende auf Platz drei oder vier landen, was vor Allem durch einen starken 10:0-Lauf in der Rückrunde möglich war. Darüber hinaus konnte Sabrina Schneider beim 2:8 bei der DjK Wallstadt VI ihre persönlich perfekte Saison sicherstellen. Mit zwei weiteren Siegen hat die Birkenauerin ihre Bilanz auf 12:0 verbessert.

Die TTG Birkenau hat am vergangenen Samstagabend den SV Rippenweier zum letzten Heimspiel dieser Saison empfangen. Um auch sicher in der nächsten Spielrunde in der Bezirksklasse Rhein-Neckar zu spielen, waren noch zwei Punkte aus drei verbleibenden Spielen notwendig. Diese wollte man sich am besten schon gegen den SV, der sich mit einer famosen Rückrunde ins Tabellenmittelfeld gespielt hat, holen. Dementsprechend stark trat man auf Birkenauer Seite auch an; den verletzungsbedingten Ausfall von Joshua Alm konnte man mit Christoph Plewik kompensieren.

Dies äußerte sich auch gleich zu Beginn in den Doppeln. Wie Arnold/Orlik hatten auch Kolb/Wolz wenige Probleme und konnten sich souverän durchführen. Lediglich dem erfahrenen Duo Plewik/Müller fehlte der entscheidende Punch, wodurch sie in einem engen Spiel mit 1:3 verloren. Die fehlende Spielpraxis merkte man Plewik auch im ersten Einzel an, bei dem er durch einige Leichtsinnsfehler mehrere Führungen vergab. Das 2:2 war allerdings auch das Signal für die TTG, einen Gang zuzulegen. Mit teilweise dominanten Auftritten, wie man sie nicht immer in der Rückrunde zeigen konnte, zogen die Gastgeber mit fünf Siegen in Folge auf 7:2 davon. Dabei hatte einzig Thomas Arnold stark zu kämpfen, biss sich aber in vier spannenden Sätzen durch. In der zweiten Hälfte hatte dann auch das vordere Paarkreuz mit Plewik und Arnold die Chance, den Sack endgültig zuzumachen. In der fesselndsten Partie des Abends hatte die Nummer Eins der Birkenauer schon drei Matchbälle im vierten Satz, vergab diese und hatte schließlich das Nachsehen in der Verlängerung des Entscheidungssatzes. Arnold dagegen musste erst ein 0:2 aufholen um im letzten Satz doch noch mit 14:16 zu verlieren. Etwas verunsichert nach diesen Krimis, musste auch das mittlere Paarkreuz beide Punkte abgeben, sodass Rippenweier auf 7:6 herankam. Jochen Kolb und Stefan Wolz übernahmen daraufhin jedoch die Verantwortung und sicherten ihrer Mannschaft mit konzentrierten Vorstellungen den verdienten Sieg. Mit einem Doppel- und vier Einzelsiegen avancierten die beiden TTGler zum „Paarkreuz of the Match“.

TTG Birkenau: Arnold (1), Müller (1), Orlik (1), Kolb (2), Wolz (2), Arnold/Orlik (1), Kolb/Wolz (1)

Auch bei der zweiten Mannschaft konnte man an diesem Doppel-Spieltag zwei Matchwinner ausmachen. Zuerst musste man am letzten Dienstag zur DjK Schönau reisen, die sich mit einem Sieg noch Hoffnung auf die Relegation zur Kreisliga machen konnte. Da die TTG auf mehrere Stammkräfte verzichten musste, hatte man gegen die Mannheimer wenige Chancen und musste trotz dreier „kampflos-Punkte“ am Ende zum 4:9 gratulieren.

Besser machte man es dann gegen bei der TSG Lützelsachsen II, gegen die ein Sieg zwingend notwendig war, um noch Chancen auf den direkten Klassenerhalt zu haben. Mit drei gewonnen Doppeln setzte man hierfür auch den perfekten Grundstein. In den Einzeln zeigten sich die Gastgeber zwar deutlich besser, konnten den Rückstand aber nie wirklich aufholen und gaben das Spiel mit 5:9 an Birkenau ab. Hauptverantwortlich dafür waren Alexander Noll und Nicole Müller, die ihre vier Einzel allesamt gewinnen konnten und ihr Team somit ein Endspiel in eigener Halle gegen die Post SG Mannheim verschafft haben. Sollte die Mannschaft auch am kommenden Donnerstag siegreich sein, wäre der Klassenverbleib auf Grund des schlechten Spielverhältnisses zwar nicht sicher, aber doch fast nicht mehr zu nehmen.

TTG Birkenau II: Noll (2), Ströbel (1), Wagner (1), Müller (2), Rödel (1), Noll/Ströbel (1), Kolb/Hausl (1), Müller/Wagner (1), kampflos (3)

Die vierte Mannschaft konnte den hervorragenden Spieltag leider nicht komplettieren und musste sich mit 4:6 gegen den Tabellenführer der Kreisklasse C3 geschlagen geben. Wie schon beim letzten Auftritt zeigte sich das hintere Paarkreuz auch beim Heimspiel gegen den TTC Weinheim VII in guter Form und erspielten drei der vier Punkte. Sabrina Schneider ist mit einer beachtlichen Rückrunden-Bilanz von 8:0 mittlerweile auch die beste Spielerin der Liga im hinteren Paarkreuz.

TTG Birkenau IV: Schneider (2), Dubois de Luchet (1), Kopp/Hoffmann (1)

Mitten im Abstiegskampf der Kreisklasse A2 befindet sich derzeit die zweite Mannschaft der TTG Birkenau. Mit der DjK Wallstadt IV steht zwar schon der direkte Absteiger fest, auf Birkenauer Seite will man aber auch die Relegation umgehen und den direkten Klassenerhalt schaffen. Dafür war ein Punktgewinn beim Heimspiel gegen den TSV Amicitia Viernheim IV, derzeitiger Tabellendritter, aber auch schon eine Pflichtaufgabe. Sich der Herausforderung bewusst, ging die TTG mit einer möglichst starken Aufstellung in die Partie. Lediglich auf Thomas Wagner musste verzichtet werden.

Dass die Doppel eine wesentliche Rolle spielen, wenn sich die Mannschaften auf Augenhöhe befinden, ist zwar kein Geheimnis, wurde am Donnerstagabend aber erneut bestätigt. Mit einer ungewohnten, aber taktisch klugen Aufstellung gingen die Gastgeber in die Doppel und erspielten eine rasche 3:0-Führung. Neben der ungewohnten Paarung Noll/Ströbel an Eins, setzten sich auch noch die eingespielten Kolb/Hausl und Müller/Blümle durch. Anschließend konnte Alexander Noll die Führung mit einem klaren 3:0 weiter ausbauen. In den Einzeln steigerten sich die Viernheimer Gäste allerdings und zeigten, warum sie auf Platz Drei stehen. Sechs der sieben folgenden Spiele gingen an den TSV, wodurch die Gäste in der entscheidenden Phase sogar mit 5:6 die Führung übernahmen. Am Ende fanden die TTGler jedoch wieder zu ihrem Spiel und konnten sich durch Willi Ströbel, Walter Hausl und Nicole Müller das vorzeitige Unentschieden sichern. Nach einer klaren Niederlage im hinteren Paarkreuz kam es dann beim Stand von 8:7 also wieder auf ein Doppel an. Noll/Ströbel, die in der bisherigen Saison noch nicht zusammen spielten, hatten im ersten Doppel keine Probleme, mussten im Schlussdoppel aber deutlich mehr kämpfen. Nachdem die beiden Birkenauer mit 1:2 zurücklagen, holten sie doch noch alles aus sich heraus und sicherten ihrem Team zwei enorm wichtige Punkte für den weiteren Saisonverlauf.

TTG Birkenau II: Noll (1), Ströbel (1), Hausl (1), Müller (2), Noll/Ströbel (2), Kolb/Hausl (1), Müller/Blümle (1)

Dagegen hat die vierte Mannschaft ihre bisher weiße Weste verloren. Nach fünf Siegen in Folge musste man in eigener Halle gegen den TSV Amicitia Viernheim VII ein knappes 4:6 hinnehmen. Eine hervorragende Leistung des hinteren Paarkreuzes mit Sabrina Schneider und Erich Dubois de Luchet, die alle vier Punkte beigesteuert haben, reichte nicht aus, um am Ende siegreich zu sein. Mitentscheidend waren dabei die zwei engen Fünf-Satz-Spiele von Horst Sauer und Werner Kopp, bei denen beide Birkenauer noch eine 2:1-Führung aus der Hand gaben. Dennoch spielt die TTG IV bisher eine großartige Saison und hat auch weiterhin noch rechnerische Chancen auf den ersten Tabellenplatz in der Kreisklasse C3.

TTG Birkenau IV: Schneider (2), Dubois de Luchet (1), Schneider/Dubois de Luchet (1)

In der Damen Verbandsliga war der Besuch des Tabellenführers ein recht kurzes Vergnügen. Die TTG Neckarbischofsheim, die schon vor dem Aufeinandertreffen nicht mehr von der Tabellenspitze verdrängt werden konnte, trat mit der stärksten Mannschaft an, während man bei der Birkenauer Mannschaft den kurzfristigen Ausfall von Claudia Hördt nicht ersetzen konnte. So verlief der Samstagmittag relativ unspektakulär, sodass die badischen Gäste mit einem 8:0 im Gepäck nach Hause fahren konnten.

Dass die Birkenauer Tischtennisspieler derzeit nicht vom Glück gesegnet sind, dürfte mittlerweile durchgedrungen sein. Nach der unglücklichen Niederlage eine Woche zuvor, hatte die erste Mannschaft der TTG Birkenau gegen den Tabellendritten eher weniger Ambitionen. Allerdings war der verletzungsbedingte Ausfall von Joshua Alm noch am selben Morgen die nächste Hiobsbotschaft und ließ die Zuversicht zumindest nicht steigen. Ob es für die wichtigen Spiele in zwei, bzw. drei Wochen reichen wird, ist noch nicht klar. Dass der SKV Sandhofen ebenfalls auf drei Spieler verzichten musste, war zu diesem Zeitpunkt allerdings auch noch nicht bekannt.

So ging man beim schwierigen Auswärtsspiel erstmal mit gemischten Gefühlen an die Tische und konnte keines der Doppel gewinnen. Erst die, aus Verletzungsgründen, kampflose Aufgabe des ersten Einzels brachte den ersten Punkt für die TTG. Thomas Arnold konnte daraufhin mit einer guten Vorstellung jedoch nachlegen und seine Mannschaft ins Spiel bringen. Auch in der Mitte hielt man mit und teilte die Punkte; dabei holte Jochen Kolb mit großem Kampfeswillen seinen Sieg im fünften Satz. Im hinteren Paarkreuz zeigten sich dann die Vorteile der Mannheimer, wodurch die Gastgeber auf 3:6 davonzogen. Die Birkenauer Gäste steckten dennoch nicht auf und konnten nochmal ausgleichen. Diesmal setzte sich Christian Orlik durch, während Kolb seine gute Tagesform bestätigte und auch seinen zweiten Auftritt für sich entschied. Am Ende sollte es zwar nur für eine knappe 6:9-Niederlage reichen, viel mehr zu erwarten war unter den Umständen aber auch nicht.

TTG Birkenau: T. Arnold (2), Orlik (2), Kolb (2)

Auch die Damen hatte eine schwierige Auswärtsfahrt zum TV Brühl vor sich. Mit der Rückkehr der angeschlagenen Anja Blümle konnte man aber zumindest mit vier Spielerinnen antreten, um eventuell doch für eine Überraschung zu sorgen. Ein unglücklicher Fehlstart von 0:6 zu Beginn sollte allerdings relativ schnell alle Hoffnungen platzen lassen. Dabei gingen drei der sechs Partien über die volle Distanz im fünften Satz und hätten auch andersherum ausgehen können. Nichtsdestotrotz zeigten sich die TTG-Damen hartnäckig, und kamen gegen den Tabellenfünften nochmal auf 3:6 heran. Die Gastgeberinnen blieben davon jedoch unbeeindruckt und machten den Sack zum 3:8 zu.

TTG Birkenau: Schmitt (1), Müller (1), Blümle (1)

Für die positiven Nachrichten im Verein ist weiterhin die vierte Herrenmannschaft, die am Freitagabend den fünften Sieg in Folge feiern konnte, zuständig. Auch ohne Horst Sauer in den Einzeln konnte man sich gegen den TSV Neckarau III in eigener Halle souverän durchsetzen. Vor Allem das hintere Paarkreuz in Person von Sabrina Schneider und Erich Dubois de Luchet war mit insgesamt fünf Punkten für den 8:2-Erfolg hauptverantwortlich. Dabei war Dubois de Luchet in seinem ersten Einzel schon mit 0:2 hinten und erkämpfte sich in drei weiteren engen Sätzen doch noch den Sieg.

TTG Birkenau IV: Kopp (2), Schneider (2), Dubois de Luchet (2), Sauer/Kopp (1), Schneider/Dubois de Luchet (1)

Auch wenn es beim ungeschlagenen Tabellenführer nur für ein 4:9 gereicht hat, konnten die Birkenauer erhobenen Hauptes wieder nach Hause fahren. Gegen die DjK St. Pius VI zeigte allen voran Stephan Bruckner eine Glanzvorstellung und holte neben seinen zwei Einzeln auch noch das Doppel mit Lutz Galinat zusammen und steuerte so drei der vier Punkte bei. Den guten Auftritt des vorderen Paarkreuzes rundete Rainer Arnold mit seinem Sieg im zweiten Einzel ab.

TTG Birkenau III: Bruckner (2), R. Arnold (1), Bruckner/Galinat (1)

Dass man Tischtennisspiele nur selten voraussagen kann und sich vergebene Chancen am Ende oftmals rächen, haben die Birkenauer Herren an diesem Wochenende schmerzlich erfahren müssen. Bei einem Heimsieg gegen die DjK St. Pius II wäre der TTG Birkenau der vorzeitige Klassenerhalt praktisch nicht mehr zu nehmen gewesen. Allerdings war es vor Allem für die Gäste die letzte Chance, sich nochmal gegen den Abstieg zu wehren, weshalb die Mannheimer auch mit der stärksten Aufstellung in dieser Saison antraten. So war von Anfang an klar, dass es ein schwieriger und langer Samstagabend für alle Beteiligten werden sollte.

Dennoch konnten sich die Gastgeber zu Beginn eine fast perfekte Ausgangsposition sichern. Neben Arnold/Orlik und Kolb/Wolz, die sich souverän durchsetzten, erspielten sich auch Alm/Ströbel eine 2:0-Führung. Das uneingespielte Doppel konnte im Anschluss aber nicht mehr die entscheidenden Punkte machen und gab den Punkt noch ab. Besser machte es dann Joshua Alm, indem er im ersten Einzel mit einem deutlichen 3:0 ein Ausrufezeichen setzte. Und auch Thomas Arnold setzte einen drauf und konnte nach schwierigen fünf Sätzen auf 4:1 erhöhen. Dies war auch der Startschuss für einen skurrilen Spielverlauf; sieben der folgenden acht Spiele sollten über die volle Distanz gehen. Dabei zeigten allerdings hauptsächlich die Birkenauer Spieler Nerven und konnten nur noch zwei Spiele gewinnen. Zum einen konnte Jochen Kolb noch einen 0:2-Rückstand drehen und zum anderen Alm mit seinem zweiten Erfolg zum zwischenzeitlichen 6:4 punkten. Auch Arnold hatte die Chance, seine Leistung abzurunden, hatte aber besonders im fünften Satz Probleme mit der Spielweise seines Gegners. Der endgültige Wendepunkt, der die DjK daraufhin auf die Siegerstraße brachte, waren die Niederlagen im mittleren Paarkreuz. Mit einer Nuance mehr Glück hätten beide Fünf-Satz-Partien auch an die TTG gehen können und somit schon mal zumindest ein Unentschieden herausspringen können.

Aber wie ein großartiger Fußballer mal sagte: „Wäre, wäre, Fahrradkette.“ So ging das Spiel am Ende mit 6:9 an die Gäste und auf Birkenauer Seite musste man sich ganz klar eingestehen, dass man über den gesamten Verlauf einfach zu viel liegen gelassen hat. So heißt es nun für die TTG auch in den folgenden Spielen Vollgas zu geben und weiter um jeden Punkt zu kämpfen.

TTG Birkenau: Alm (2), Arnold (1), Kolb (1), Arnold/Orlik (1), Kolb/Wolz (1)